Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

Unser autobiografisches Gedächtnis

Bilder, Gerüche und Musik, die Erinnerungen wecken

Es gibt Orte, Situationen, Begegnungen und sinnliche Erfahrungen, die Jahre später immer noch eine geheimnisvolle Kraft haben und starke Gefühle auslösen. Manche Menschen sprechen von Kraftorten mit magisch-mystischer Wirkung, was immer das bedeuten mag. Zweifelsohne sind manche Kirchen nicht zufällig an Stellen erbaut, an denen bereits die Kelten Kultstätten angelegt hatten. Ob diesem Ort aber auch heute noch eine geheimnisvolle Kraft innewohnt, liegt meines Erachtens an mir selbst, an meiner Einstellung, meinen Gefühlen, die ich mit diesem Ort verbinde.

Ein solcher Ort ist für mich zum Beispiel der Petersberg im Landkreis Dachau und die romanische Basilika, die eine der bedeutendsten romanischen Kirchen Altbayerns ist. Ich kam als Siebzehnjähriger erstmals auf den Petersberg zu einer Spielwerkwoche. Die Anreise mit dem Zug dauerte für mich über vier Stunden. Dementsprechend beeindruckt war ich dann von der gesamten Anlage, die wie geschaffen ist, ruhig zu werden, sich ganz auf diesen Ort und mich zu konzentrieren und sich auf das, was dort geschieht, einzulassen.

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Josch 02.09.2018, 09.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Influencer oder Inspirator?

Ich bin kein Influencer

Ich bin kein Influencer, wenngleich es schon was hat, jemanden zu beeinflussen. Ich will es zugeben. Beeinflussung ist ein ambivalentes Geschehen. Würden wir uns nicht beeinflussen lassen, lernten wir nichts dazu. Die ersten Influencer sind die Eltern, die Geschwister, dann kommen die Kinder im Kindergarten hinzu, die Kindergärtnerin, die Lehrerinnen und Lehrer, die Mitschüler, die Freunde, die Studienkollegen, die Professoren oder die Arbeitskollegen, der Chef, der Meister, die Medien, die Journalisten und Politiker, die Konsumwelt und nicht zuletzt die Freundin oder der Freund, der Ehepartner, und dann die eigenen Kinder. So schließt sich dann der Kreis. Irgendwie sind wir alle Influencer, die von Influencern umgeben sind. Und dennoch bin ich kein Influencer. Ich habe ja keine Kosmetik anzupreisen, wie zum Beispiel Bibi, keine Kleidung, wie Stefanie Giesinger, kann keine Ernährungs- und Kochtipps geben wie Saliha Özcan, und ich weiß vom Leben zu wenig, um das Interesse der Menschen auf mich zu ziehen.

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Josch 19.08.2018, 14.05 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leben im Hier und Jetzt

Sich im Labyrinth des Lebens zurechtfinden

„Sieh diesen Tag, denn er ist Leben, ja, das Leben selbst…“ heißt es bei Kalidasa, einem indischen Dichter. „In seinem kurzen Lauf, liegt alle Wahrheit, alles Wesen deines Seins.“ Das klingt einfach, logisch, ja geradezu banal. Warum sollte man sich also damit beschäftigen? Kalidasa hat diesen Gedanken bereits vor mehr als 1.500 Jahren formuliert. Aber offenbar ist das Problem bis heute aktuell. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Buch wie „Jetzt“ von Eckhart Tolle seit seinem Erscheinen vor acht Jahren zu den Bestsellern zählt. Allem Anschein nach braucht das Leben im Hier und Jetzt Anleitung und Ratschlag, wie es gelingen kann.

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Josch 12.08.2018, 11.03 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zu Fuß über die Alpen: ein Selbstfindungsprozess

Natürlich entschleunigen: zu Fuß über die Alpen

Es begann ziemlich entspannt: Nach etwa zehn Minuten Fußweg zum Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen ging es zunächst mit der „Vintage“-Seilbahn auf den Eckbauer. Die winzigen Gondeln erinnern mich an alte Fahrgeschäfte auf der oiden Wiesn. Oben angekommen, machen wir unsere erste Wanderung an Schloss Elmau vorbei nach Mittenwald. Es soll etwas leichter losgehen, und dennoch sind es am Ende 15 ½ km, 550 Meter hinauf und 700 Meter hinunter. In Mittenwald belohnen wir uns erst einmal mit einem Eis, bevor wir mit dem Bus zu unserer ersten Unterkunft fahren.

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Josch 20.07.2018, 18.09 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Traurige Zeiten

Zeit der gnadenlosen Jäger

In den letzten Wochen gab es in Deutschland offenbar nur zwei wichtige Themen: das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft und der Machtkampf in der Union. Gut, das Scheitern der Mannschaft in Russland lässt sich irgendwie nachvollziehen. Millionen Zuschauer haben den Untergang der glorreichen Weltmeister von 2014 aufgrund der vielen Nahaufnahmen, ich möchte fast sagen: hautnah miterlebt. Und Millionen Hobbybundestrainern wäre das nicht passiert.

Was sich aber in der CDU/CSU in den vergangenen Wochen abspielte, lässt den Zuschauer entgeistert zurück. Man sitzt vor dem Fernseher oder schlägt die Zeitung auf und bringt vor Fassungslosigkeit den Mund nicht mehr zu: Da schwingt sich ein grauhaariger Mann mit leicht gebeugtem Rücken auf und spielt den gnadenlosen Jäger, ganz ohne Gewehr, dafür mit einem Altersstarrsinn, wie er in dieser Intensität kaum zu überbieten ist.

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Josch 05.07.2018, 12.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schluss mit der freien Meinungsäußerung!

Schluss mit der freien Meinungsäußerung!

Ich muss noch einmal auf Özils und Gündogans bedauerlichen PR-Termin in London zurückkommen, bei dem die beiden deutschen Nationalspieler dem türkischen Despoten Trikots ihrer Arbeitgeber überreicht haben und bei dem Gündogan sein Trikot mit „Für meinen Präsidenten“ signiert hat. Nun haben die Fans Gündogan beim Spiel Deutschland gegen Saudi-Arabien bei jedem Ballkontat ausgepfiffen. Und das hat den Bundestrainer Joachim Löw auf die Palme gebracht. Irgendwann müsse doch damit Schluss sein, forderte er. Ein Mensch wie Löw, der in der Öffentlichkeit steht und nicht wenig Einfluss hat, fordert von den deutschen Fans, dass es jetzt genug ist und dass sie endlich mit der Pfeiferei auzufhören haben. Dieses Argument kennen wir in Deutschland sehr gut. Es hat bei uns schon eine lange Tradition. Schluss damit! Schluss mit der Aufklärung! Wo kämen wir da hin, wenn jeder seine Meinung kundtun wollte!



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Josch 12.06.2018, 14.44 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Seelischer Mülleimer

Seelischer Mülleimer für andere? 

Kennen Sie auch Menschen, die auf die einfache Frage: „Wie geht es dir?“, sofort zu jammern anfangen und des Langen und Breiten von ihren Krankheiten oder ihrem Unglück erzählen? Da möchte man am liebsten auf dem Absatz kehrt machen und die Flucht ergreifen. Oft brechen ganze Kaskaden an Klagen über einen herein, die einen staunen und stumm werden lassen. Dieses Lamentieren ist auch deswegen unangenehm, weil man ja nichts zur Besserung beitragen kann und es einen so hilflos aussehen lässt. Und irgendwie wird man dadurch auf sich selbst zurückgeworfen. Vielleicht geht es einem gerade selbst nicht besonders gut. Und ausgerechnet dann läuft einem jemand mit einem Rucksack an Problemen über den Weg. Schauderhaft.

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Josch 31.05.2018, 22.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geld regiert die Welt

„Geld regiert die Welt …

… und für Geld tu ich alles“, lässt Generaldirektor Heinrich Haffenloher den Ober in Kir Royal, der wunderbaren Fernsehserie aus den 1980er-Jahren, sagen und gibt ihm einen Tausendmarkschein. So lustig die Szene ist, so bitter ist die dahinterliegende Wahrheit, die Helmut Dietl, dem unvergesslichen Autor und Regisseur der Serie, damit gelungen ist. Bitter insofern, weil die Käuflichkeit von Menschen ein gleichbleibend aktuelles Thema ist. An anderer Stelle sagt der stinkreiche Generaldirektor Haffenloher zu Baby Schimmerlos: „Ich kauf dich einfach, verstehste, Junge (…) Ich scheiß dich so was von zu mit Geld, dass du keine ruhige Minute mehr hast (…) Ich bin dir einfach über.“ 

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Josch 21.05.2018, 21.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Abschied ist kein kleiner Tod

Abschied ist etwas Riesiges

„Abschied ist kein kleiner Tod, Abschied ist etwas Riesiges“, sagt André Heller, und er spricht damit Menschen aus der Seele, die sich von einem lieben Menschen, und wenn es auch nur für kurze Zeit ist, trennen müssen. Und Heller weiter: „Die Menschen haben ja keine Ahnung, die sagen, Abschied sei ein kleiner Tod.“ Ganz gleich, wie viele Abschiede wir in unserem Leben schon durchmachen mussten, es schmerzt immer wieder, und der Schmerz lässt sich durch die Anzahl der Abschiede oder Trennungen nicht leichter ertragen, als könne  der Trennungsschmerz eingeübt werden. Es gibt auch keine schmerzstillende Arznei. Und in vielen Fällen hilft nicht einmal die Zeit, von der der Volksmund sagt, sie heile alle Wunden, man lernt nur, mit dem Schmerz zu leben, habe ich auf einem Blog gelesen. Und auch dieser Aussage möchte ich aus tiefster Überzeugung zustimmen.

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Josch 13.05.2018, 18.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stark wie die Liebe ist der Tod

Liebe ist stärker als der Tod

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr uns Gesten, Zeichen und Symbole der Zärtlichkeit berühren, wenn sich zum Beispiel zwei junge Menschen umarmen und küssen, wenn sie Händchen haltend spazieren gehen oder eng umschlungen auf einer Parkbank sitzen, miteinander schmusen oder wenn wir erleben, wie liebevoll und vorsichtig sie sich unterhalten, wie zärtlich und ernst sie miteinander umgehen. In besonderer Weise gilt unser aufmerksames Interesse Brautpaaren. Man denke nur an den Hype um  die bevorstehende Hochzeit von Harry und Meghan am 19. Mai.

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Josch 01.05.2018, 11.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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