Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Verlagswelten

Die Hauptfigur muss eine Frau sein

Warum sich Bücher mit einem männlichen Protagonisten nicht verkaufen lassen

Vor einiger Zeit schickte ich meinen Fortsetzungsroman „Déjà-vu in Estaing“, den ich auf meinem Blog veröffentlicht hatte, mit neuem Titel einer Literaturagentin, mit der mich eine langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet, und fragte sie, ob sie ihn vermarkten möchte. Schon nach knapp zwei Wochen rief sie mich an und teilte mir mit, dass sie den Roman leider keinem Verlag anbieten könne. Sie sehe wenig Chancen für eine Vermarktung. Der Text sei zwar sehr gut geschrieben, aber leider sei der Protagonist ein Mann. Und solche Romane lassen sich bei Verlagen heute nicht mehr unterbringen. Ich solle jedoch unbedingt weiterschreiben, aber mir eine weibliche Protagonistin ausdenken.

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Josch 27.08.2017, 12.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ein Theaterstück schreiben?

Die bunte Welt des Theaters mitgestalten

Ob Theaterbesucher oder Mitwirkender in einer Theatergruppe: so vielfältig wie das Leben, so vielfältig und bunt ist die Welt des Theaters. Wer sich mit dem Gedanken trägt, diesen kulturellen Kosmos mitzugestalten, begibt sich auf ein interessantes und weites Feld, das durch die Medien sehr stark beeinflusst ist (Zeitungen, Internet, soziale Netzwerke, Youtube, Fernsehen und Einschaltquoten!). Das extreme Konsumverhalten zum Beispiel vor dem Fernseher oder dem PC verändert die Einstellung zum Theater massiv. Das gilt es zu berücksichtigen, zumal viele Konsumenten heute nicht mehr auseinanderhalten können, was Realität und was Fiktion ist.

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Josch 13.07.2017, 10.54 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum das Layout eines Buches so wichtig ist

Bei einem Buch sollten Form und Inhalt eine Einheit darstellen. Vielen Buchschaffenden scheint das aber nicht bewusst zu sein, zumindest sehen viele Bücher heute immer noch so aus wie vor 40, 50 Jahren. Die Lesegewohnheit hat sich jedoch in den letzten dreißig Jahren ganz entscheidend verändert. Die einschneidendsten Änderungen gingen von der immer stärker werdenden bunten Bilderflut und den neuen Medien aus. Dies führte zu einer anderen Aufnahme- und Sehgewohnheit.

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Josch 14.03.2017, 12.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Braucht Selfpublishing professionelle Hilfe?

Die Anregung zur Blog-Rubrik „Verlagswelten“ kam von Tobi, dem Lesestunden-Blogger. In dieser Rubrik geht es ja um das Innenleben eines Verlages. Leider wurde diese Rubrik nur spärlich kommentiert. Daher überlege ich mir, ob ich sie überhaupt weiterführen soll. Die meisten Blogbesucher sind ja m.E. eher an eBooks interessiert und suchen deswegen vorwiegend Rat fürs Selfpublishing. Braucht man als Selfpublisher eigentlich professionelle Hilfe? Ich meine: ja, unbedingt. Auch eBooks sollten lektoriert und auf jeden Fall korrigiert werden. Geschliffene, stilsichere Sprache, stringenter und logischer Handlungsverlauf, klare Charakterisierungen des Figurenarsenals, die Vermeidung von Widersprüchen und Wiederholungen (Redundanzen) sind Qualitätsanforderungen, die auch ein eBook auszeichnen sollten. Und oft ist man als Autor so in den Stoff vertieft, dass einem solche Brüche und Fehler gar nicht auffallen.

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Josch 26.01.2017, 12.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 9)

Mit den Beiträgen in dieser Rubrik versuche ich das Innenleben eines Verlages zu beschreiben, wie ich es als Lektor, Redaktionsleiter und Verlagsleiter erlebt habe.  

Die Herstellungsabteilung

Meine kleine Artikelserie zieht den Vorhang ein wenig auf und gewährt einen Blick hinter die Kulissen eines Verlages. Ging es bisher hauptsächlich um das Lektorat mit Seitenblicken auf Marketing, Werbung, Presseabteilung und Vertrieb, so geht es diesmal um die Herstellungsabteilung eines Verlages. Sind doch die Aufgaben der Herstellung, wie sie im Verlag genannt wird, noch am ehesten das, woran Laien denken, die – wenn sie Verlag hören – meinen, in einem Verlag würden Bücher gedruckt.

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Josch 28.11.2016, 23.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 8)

„Lesen ist übersetzen“

Ich habe nahezu mein gesamtes Berufsleben in Verlagen zugebracht. Es waren neben der Arbeit an den Texten unzählige Programmbesprechungen, Vertreterkonferenzen, Autorengespräche, Buchmessen und Vertragsverhandlungen. Manchmal hat mich ein Werk wochen-, ja sogar monatelang beschäftigt.

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Josch 23.07.2016, 23.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 7)

Die Arbeit des Lektors am Manuskript

Manch unbedarfter Autor glaubt, ein Lektor lese das Manuskript durch, korrigiere die eine oder andere falsche Schreibung, und das wär's dann. Dann könne der Text ja gedruckt werden. Rechtschreibkorrekturen sind nicht in erster Linie Aufgabe des Lektors. Das erledigt der Korrektor, und zwar erst viel später, nämlich dann, wenn der Text bereits gesetzt ist. Was aber macht dann der Lektor?

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Josch 09.06.2016, 15.39 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 6)

Kleines Verlags-ABC

Wer zum ersten Mal ein Manuskript an einen Verlag sendet und hofft, dass es angenommen und als Buch veröffentlicht wird, der hat meist nur eine vage Vorstellung davon, wie so ein Verlag arbeitet und welche Rädchen ineinander greifen müssen, damit das Buch ein Erfolg wird. Nun ist es nicht entscheidend, über alle Abläufe in einem Verlag Bescheid zu wissen, dennoch kann es von Vorteil sein, wenn man als Autor eine Ahnung davon hat, wie so ein Verlag tickt, salopp gesagt.

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Josch 17.05.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Das eigene Schreiben reflektieren?

Wenn ich mich mit großen Literaten beschäftige, solchen, die seit Langem einen festen Platz in der deutschen Literaturgeschichte haben, stelle ich immer wieder erstaunt fest, wie intensiv sie oft den Prozess ihres Schreibens reflektiert haben. Sie schufen Figuren, denen sie fiktional „Leben einhauchten“, die bestimmte Funktionen in ihrem jeweiligen Werk (Roman) haben, eine Art Eigendynamik zu entwickeln scheinen, dann aber abberufen werden, sozusagen „sterben“ müssen, wenn sie ihre Funktion im Text erfüllt haben.

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Josch 01.05.2016, 20.34 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 5)

Im folgenden Beitrag versuche ich zu beschreiben, welche Informationen eine Programmkonferenz braucht, um über den Projektvorschlag des Lektorats entscheiden zu können. Wenn im Lektorat die Entscheidung gefallen ist, das Projekt, sprich: das Manuskript, ins Programm des Verlages aufzunehmen, dann sind viele Schritte notwendig, damit das Buch auch wirklich erscheinen kann.

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Josch 13.04.2016, 18.00 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

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