Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Reflexionen

Wirklichkeit sehen und beschreiben

Kann Literatur Verhalten ändern?

Mein Hauptinteresse gilt – seit ich vernünftig denken kann – der Literatur. Viele Jahre habe ich mich mit Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann, Oskar Maria Graf – leider auch mit Ludwig Thoma – mit Stefan Heym und in besonderer Weise mit Lion Feuchtwanger beschäftigt. Dazu kam eine Reihe höchst interessanter amerikanischer Autoren, wie zum Beispiel Edith Wharton, James Baldwin, Harper Lee, Truman Capote, John Williams, Maya Angelou, Kent Haruf, Richard Powers, Donna Tartt, Hanya Yanagihara und vielen anderen. Ihr Schaffen zeigt eine kritische Haltung gegenüber fragwürdigen gesellschaftlichen Erscheinungen und Fehlentwicklungen.

Abbildung: Ein Licht geht auf

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Josch 22.02.2026, 15.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Reich sind nur die, die wahre Freunde haben (Fuller)

Kein Weg ist lang, mit einem Freund an der Seite

(japan. Sprichwort)

»Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen«, war ein Sinnspruch der Studentenbewegung in den 1960er-Jahren. Ist der Satz nicht auch eine Voraussetzungen für eine gelingende Freundschaft? Wir träumen von einer Gemeinsamkeit, die uns Kraft verleiht, die uns stark macht, die in gewisser Weise ein energetisches Feld darstellt, ohne das es keinen Antrieb, keinen Neubeginn, kein Risiko, keinen Glauben an das Unbedingte gäbe. »Bergkriterien« einer Freundschaft, die sich immer wieder bewähren müssen, die immer wieder zeigen müssen, was es mit der Freundschaft auf sich hat.

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Josch 13.01.2026, 15.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte eines Strafvaters

»Wer Gewalt sät«

Wenn Männer über Väter sprechen, kommen nicht immer erfreuliche Dinge zum Vorschein. So wie vor einiger Zeit bei einem langen Abend mit einem Bekannten, der mir in dieser Nacht zu einem Freund wurde. Es war schauerlich, was er über seine Vaterbeziehung erzählte. Er leitete die Reminiszenz mit dem vierten christlichen Gebot ein, das da lautet: Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe auf Erden (Ex 20,12).Man soll den Vater ehren, ihn respektieren, ihn vielleicht sogar lieben. Sein Vater forderte bedingungslosen Respekt ein. Man sollte also Respekt vor ihm haben. Doch was er unter Respekt verstand, löste nur Angst aus. Angst vor seiner Gewalt, seiner Züchtigung, seiner Strafe, seiner Laune. Wie wird er wohl heute aufgelegt sein? Ob ihm vielleicht eine Laus über die Leber gelaufen ist? Das würde brutale Auswirkungen auf seine Laune haben, seiner Laune dem Sohn gegenüber. Wenn dem Vater jemand schön tat, war er gut aufgelegt. Dann überstrahlte er alle, denen er begegnete, mit dem charmantesten Lächeln, das man sich vorstellen kann.

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Josch 07.10.2025, 16.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Barmherzigkeit statt Fremdenhass

Tugenden und Werke der Barmherzigkeit?

Die Themen Tugenden und Barmherzigkeit treiben mich schon seit Langem um. Das zeigen auch die zwei oder drei Beiträge auf meinem Blog. So hatte zum Beispiel mein Beitrag "Konfliktpotenzial Stolz und Ehre" verschiedene Leser zum Nachdenken angeregt (was ja auch Titel und Zweck meines Blogs ist). So kommentierte unter anderen jemand, dass Stolz und Ehre „Tugenden“ seien, die sich Neonazis auf ihre Fahnen schreiben würden. Das hat mich dazu gebracht, noch einmal grundsätzlich über das Thema nachzudenken.

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Josch 05.09.2025, 16.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eintauchen in schöne Bücher

Schöngeistiges und Spannendes in dieser »schweren Zeit«

Wenn man die Formel »in dieser schweren Zeit« googelt, werden einem ausschließlich Trauerbekundungen angezeigt. Und Chatgpt gibt Folgendes aus: „In dieser schweren Zeit ist ein Ausdruck, der oft verwendet wird, um Mitgefühl, Trost oder Unterstützung in schwierigen Lebensphasen auszudrücken. Je nach Kontext kann man den Satz erweitern oder in Beileidsbekundungen, tröstenden Worten oder aufmunternden Botschaften verwenden.«

Das ist schon eigenartig, wie ich finde. Dabei kann »in dieser schweren Zeit« doch auch nur eine Zustandsbestimmung, eine im übertragenen Sinn gemeinte Wasserstandsmeldung für eine augenblickliche gesellschaftliche Situation sein.

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Josch 05.06.2025, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ostermontag 2025: Symbolkraft ohnegleichen

Der Gang nach Emmaus: Zeichen der Hoffnung

Mit Ostern verbinde ich seit jeher den eigentlichen Beginn des Frühlings, schrieb ich vor einigen Jahren auf meinem Blog. An Ostern kann man den Frühling buchstäblich riechen. Die Natur explodiert geradezu, alles sprießt und blüht. Als Jugendliche haben wir – einer Tradition in unserer Gemeinde folgend – tatsächlich häufig am Ostermontag eine kleine Wanderung gemacht, meistens in ein etwas abgelegenes, sehr schön gelegenes Dorf. Dort kehrten wir im Dorfgasthaus ein, tranken, aßen, rauchten, blödelten und schmusten mit unseren Begleiterinnen. Es war unser Emmausgang, wie er in der Bibel erzählt wird. ...weiterlesen

Josch 22.04.2025, 14.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Überleben in schwierigen Zeiten

Wie soll man bloß diese Krisen überwinden?

»Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?«, heißt es in einem Lied von Johann Philipp Neumann, das Franz Schubert vertont hat. Ja, wohin soll man sich wenden in diesen schrecklichen Zeiten, in denen die Weltordnung von zwei, drei geldmächtigen Männern, die offenbar den Verstand verloren haben, aus den Angeln gehoben wird. Plötzlich stellen wir mit Schrecken fest, wie schutzbedürftig wir in Wahrheit sind. Wenn sich die Welt weiterhin in diesem Tempo mit unvorhersehbarem Ausgang verändert, sind wir auf uns selbst zurückgeworfen. Und dann stellt sich wirklich die Frage, wohin ich mich wenden kann. Als Einzelner nützt es wenig, sich dagegen aufzulehnen. Oder vielleicht doch?

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Josch 10.03.2025, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ganzheitlich heilen mit Osteopathie

Auf die Sprache unseres Körpers hören

Über 61 Prozent der Menschen in Deutschland geben an, in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen gehabt zu haben. Nicht so dramatisch, wenn sie wieder verschwinden. Schlimmer jedoch, wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten, noch schlimmer aber, wenn sie chronisch werden. Was wird einem nicht alles geraten! Natürlich muss man etwas dagegen unternehmen. Aber was? Da ich seit einiger Zeit auch Leidtragender bin, hat mir eine Freundin geraten, doch einen Osteopathen aufzusuchen, da die herkömmlichen Mittel/Wege ihrer Erfahrung nach nicht helfen. Auf der Suche nach einem Osteopathen fand ich Sita Robert. Und ich bekam sogar relativ schnell einen Termin. Die Behandlung hat mir nicht nur geholfen, sie hat mich auch auf die Idee gebracht, diese spezielle Behandlungsform auf meinem Blog näher vorzustellen. Also habe ich sie interviewt. Und hier ist das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Begegnung:

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Josch 07.02.2025, 13.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ist das Leben etwa ein Ponyhof?

Was wünschst du dir jetzt ... ?

Mit dem neuen Jahr sind für viele Menschen im westlichen Kulturkreis alle möglichen guten Wünsche und Vorsätze verbunden. Wünsche sind dazu da, erfüllt zu werden, sagte ein weiser Mensch einmal zu mir. Ich selbst habe viele Jahre zum Jahreswechsel immer eine Bilanz gemacht: Was war gut, was war schlecht im abgelaufenen Jahr. Und auf der Soll-Seite: Was nehme ich mir vor, was will ich anders, besser machen. Von welchen negativen Sachen (zum Beispiel Rauchen aufgeben etc.) will ich mich im neuen Jahr trennen. Vor allem die Vorsätze fürs neue Jahr habe ich schon längst fallen lassen, weil ich sie größtenteils nicht umsetzen konnte. Heute habe ich eher Wünsche ans neue Jahr. Und diese Wünsche sind nicht mehr selbstbezogen, sondern sie betreffen – ich nehme das einfach mal an – alle Menschen, also nicht nur uns Deutsche und jene Menschen, die Deutsche werden wollen.

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Josch 01.01.2025, 15.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Feinde der Demokratie

»Wir haben von nichts gewusst…«

Bei einer Veranstaltung über den Zeitzeugen Abba Naor musste ich an das Erstarken der rechtsextremen AfD denken. Was würde wohl in den Köpfen der Wähler dieser Partei vorgehen, wenn sie einem Zeitzeugen gegenübersäßen? Ob ihnen der Mensch egal wäre? Ob es ihnen gleichgültig ist, dass Millionen Menschen in den Konzentrationslagern verfolgt, unterdrückt, gedemütigt, geschlagen und ermordet wurden? Offenbar schon, sonst könnte man doch einer rechtsextremen Partei keine Stimme geben und ihr politische Macht verleihen. Philip Simon hat vor einiger Zeit in der Sendung Mitternachtsspitzen gesagt, dass manche Aussagen von AfD-Politikern vor gar nicht so langer Zeit das Ende des betreffenden Politikers bedeutet hätte. Doch heute sind faschistische Aussagen, den Nationalsozialismus schön redende Politiker wieder gesellschaftsfähig.

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Josch 30.11.2024, 13.04 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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