Einfach zum Nachdenken

Einfach zum Nachdenken - DesignBlog

Einfach-zum-Nachdenken!


Antwort

Zu den Steinen
hat einer gesagt:
seid menschlich

Die Steine haben gesagt:
wir sind noch nicht
hart genug
© Erich Fried


Leben im Hier und Jetzt

Sich im Labyrinth des Lebens zurechtfinden

„Sieh diesen Tag, denn er ist Leben, ja, das Leben selbst…“ heißt es bei Kalidasa, einem indischen Dichter. „In seinem kurzen Lauf, liegt alle Wahrheit, alles Wesen deines Seins.“ Das klingt einfach, logisch, ja geradezu banal. Warum sollte man sich also damit beschäftigen? Kalidasa hat diesen Gedanken bereits vor mehr als 1.500 Jahren formuliert. Aber offenbar ist das Problem bis heute aktuell. Wie sonst ist es zu erklären, dass ein Buch wie „Jetzt“ von Eckhart Tolle seit seinem Erscheinen vor acht Jahren zu den Bestsellern zählt. Allem Anschein nach braucht das Leben im Hier und Jetzt Anleitung und Ratschlag, wie es gelingen kann.

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Josch 12.08.2018, 11.03| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachgedacht | Tags: Orientierung, Brokatübungen, Meditation, Lebensplan, Dankbarkeit, Erfahrung, Tod, Gespräch,

Bruno und Schmuel: eine Freundschaft an einem Zaun

Über eine Freundschaft, die kein Zaun der Welt trennen kann

Die Familie eines hohen Offiziers zieht nach Aus-Wisch. Der Vater wird Leiter eines Lagers in Polen, die beiden Kinder – der neunjährige Bruno und die zwölfjährige Gretel – müssen ihre Freunde in Berlin zurücklassen und in das einsame Haus am Rande des großen Lagers ziehen. Weder Schule noch Freunde gibt es hier, dafür umso mehr grotesk-brutale Figuren, allen voran Oberleutnant Kotler.

Soldaten erschießen Menschen, hilfloses Personal, wie zum Beispiel Pavel, der freundliche Hausdiener, der eigentlich Arzt ist, wird für die geringste Unachtsamkeit brutal bestraft und misshandelt.

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Josch 31.07.2018, 12.20| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gehört und gelesen | Tags: Jugendroman, Nationalsozialismus, Auschwitz, Lager, Freundschaft, Parabel,

Zu Fuß über die Alpen: ein Selbstfindungsprozess

Natürlich entschleunigen: zu Fuß über die Alpen

Es begann ziemlich entspannt: Nach etwa zehn Minuten Fußweg zum Olympia-Skistadion in Garmisch-Partenkirchen ging es zunächst mit der „Vintage“-Seilbahn auf den Eckbauer. Die winzigen Gondeln erinnern mich an alte Fahrgeschäfte auf der oiden Wiesn. Oben angekommen, machen wir unsere erste Wanderung an Schloss Elmau vorbei nach Mittenwald. Es soll etwas leichter losgehen, und dennoch sind es am Ende 15 ½ km, 550 Meter hinauf und 700 Meter hinunter. In Mittenwald belohnen wir uns erst einmal mit einem Eis, bevor wir mit dem Bus zu unserer ersten Unterkunft fahren.

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Josch 20.07.2018, 18.09| (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL | einsortiert in: Nachgedacht | Tags: Alpen, Garmisch, Sterzing, Gruppe, entschleunigen, Guide, Selbstfindung, Entspannung,

Die Kostbarkeit jedes Augenblicks genießen

Wie man die Angst vor dem Tod überwindet

Bei der Suche nach einem Buch über den Stamm der Seneca-Indianer und ihre Langhäuser stieß ich auf Irvin D. Yaloms Buch „In die Sonne schauen“. Ich blätterte darin, las mich fest und war sofort wieder davon fasziniert, wie schon vor etlichen Jahren, als ich es zum ersten Mal las. Die zentrale Botschaft des Buches ist, dass der Grund aller Ängste die Angst vor dem Sterben sei und dass uns die Furcht vor dem Tod ein Leben lang begleite.

Yalom, einer der bedeutendsten Psychotherapeuten der Gegenwart, empfindet die Philosophen für seine Arbeit hilfreicher als psychoanalytische Fachliteratur. Vor allem Epikur hat es ihm angetan, der schon 300 vor Christus unsere allgegenwärtige Furcht vor dem Tod als die Grundwurzel allen Elends betrachtete. Siehe auch die wunderbare Erzählung „Der Tod des Iwan Iljitsch“ von Leo Tolstoi, in dem der Sterbende Protagonist sich in der allerletzten Phase seines Lebens sich seines Seins bewusst wird. Er entdeckt sein Mitgefühl für seine Familie, die ihn ertragen musste und die er quälte, und kann dadurch in der Freude des intensiven Mitgefühls in Ruhe sterben.

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Josch 10.07.2018, 16.09| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Gehört und gelesen | Tags: Angst, Sterben, Yalom, Tolstoi, Seneca-Indianer, Epikur, Empathie, Seele, Gemeinschaft, Intellekt,

Traurige Zeiten

Zeit der gnadenlosen Jäger

In den letzten Wochen gab es in Deutschland offenbar nur zwei wichtige Themen: das frühe Ausscheiden der deutschen Nationalmannschaft bei der Fußballweltmeisterschaft und der Machtkampf in der Union. Gut, das Scheitern der Mannschaft in Russland lässt sich irgendwie nachvollziehen. Millionen Zuschauer haben den Untergang der glorreichen Weltmeister von 2014 aufgrund der vielen Nahaufnahmen, ich möchte fast sagen: hautnah miterlebt. Und Millionen Hobbybundestrainern wäre das nicht passiert.

Was sich aber in der CDU/CSU in den vergangenen Wochen abspielte, lässt den Zuschauer entgeistert zurück. Man sitzt vor dem Fernseher oder schlägt die Zeitung auf und bringt vor Fassungslosigkeit den Mund nicht mehr zu: Da schwingt sich ein grauhaariger Mann mit leicht gebeugtem Rücken auf und spielt den gnadenlosen Jäger, ganz ohne Gewehr, dafür mit einem Altersstarrsinn, wie er in dieser Intensität kaum zu überbieten ist.

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Josch 05.07.2018, 12.28| (0/0) Kommentare | TB | PL | einsortiert in: Nachgedacht | Tags: CSU, Seehofer, Flüchtlinge, Asylanten, Fußballweltmeisterschaft, arm, reich, Empathie,

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