Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Gesellschaft

Veränderungen sind lebensnotwendig

Warum Veränderungen wichtig sind

In der katholischen Dogmatik und Glaubenslehre versteht man unter Wandlung, dass durch die Worte des Priesters bei der Eucharistiefeier Brot in den Leib und Wein vermischt mit etwas Wasser in das Blut Jesu Christi verwandelt werden. Abgeschlossen wird diese »Wandlung« mit den Worten »Geheimnis des Glaubens«. Es ist sozusagen ein großes Wunder, das allein durch die Worte eines Menschen ausgelöst wird. Das kann man glauben und für wahr halten oder nicht. Belegen oder beweisen, falsifizieren kann man das nicht. Was für mich ein weit größeres Wunder darstellt, das ist die Wandlung eines Menschen, die Veränderung. Wenn ein Mensch sich verändert, ist dies für mich ein weit bedeutenderes Wunder als die eucharistische Wandlung. Eine Wandlung, die man sehen, die man belegen kann.

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Josch 14.04.2026, 15.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wirklichkeit sehen und beschreiben

Kann Literatur Verhalten ändern?

Mein Hauptinteresse gilt – seit ich vernünftig denken kann – der Literatur. Viele Jahre habe ich mich mit Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann, Oskar Maria Graf – leider auch mit Ludwig Thoma – mit Stefan Heym und in besonderer Weise mit Lion Feuchtwanger beschäftigt. Dazu kam eine Reihe höchst interessanter amerikanischer Autoren, wie zum Beispiel Edith Wharton, James Baldwin, Harper Lee, Truman Capote, John Williams, Maya Angelou, Kent Haruf, Richard Powers, Donna Tartt, Hanya Yanagihara und vielen anderen. Ihr Schaffen zeigt eine kritische Haltung gegenüber fragwürdigen gesellschaftlichen Erscheinungen und Fehlentwicklungen.

Abbildung: Ein Licht geht auf

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Josch 22.02.2026, 15.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Reich sind nur die, die wahre Freunde haben (Fuller)

Kein Weg ist lang, mit einem Freund an der Seite

(japan. Sprichwort)

»Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen«, war ein Sinnspruch der Studentenbewegung in den 1960er-Jahren. Ist der Satz nicht auch eine Voraussetzungen für eine gelingende Freundschaft? Wir träumen von einer Gemeinsamkeit, die uns Kraft verleiht, die uns stark macht, die in gewisser Weise ein energetisches Feld darstellt, ohne das es keinen Antrieb, keinen Neubeginn, kein Risiko, keinen Glauben an das Unbedingte gäbe. »Bergkriterien« einer Freundschaft, die sich immer wieder bewähren müssen, die immer wieder zeigen müssen, was es mit der Freundschaft auf sich hat.

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Josch 13.01.2026, 15.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ist das Leben etwa ein Ponyhof?

Was wünschst du dir jetzt ... ?

Mit dem neuen Jahr sind für viele Menschen im westlichen Kulturkreis alle möglichen guten Wünsche und Vorsätze verbunden. Wünsche sind dazu da, erfüllt zu werden, sagte ein weiser Mensch einmal zu mir. Ich selbst habe viele Jahre zum Jahreswechsel immer eine Bilanz gemacht: Was war gut, was war schlecht im abgelaufenen Jahr. Und auf der Soll-Seite: Was nehme ich mir vor, was will ich anders, besser machen. Von welchen negativen Sachen (zum Beispiel Rauchen aufgeben etc.) will ich mich im neuen Jahr trennen. Vor allem die Vorsätze fürs neue Jahr habe ich schon längst fallen lassen, weil ich sie größtenteils nicht umsetzen konnte. Heute habe ich eher Wünsche ans neue Jahr. Und diese Wünsche sind nicht mehr selbstbezogen, sondern sie betreffen – ich nehme das einfach mal an – alle Menschen, also nicht nur uns Deutsche und jene Menschen, die Deutsche werden wollen.

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Josch 01.01.2025, 15.21 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Schonzeit vorbei

„Das wird man ja wohl noch sagen dürfen …“

… rechtfertigen sich Menschen, wenn sie ihre rechtsextremen oder rassistischen Ansichten ohne Scheu verbreiten. Es sind keine Einzelfälle, wie Juna Grossmann in ihrem Buch „Schonzeit vorbei. Über das Leben mit dem täglichen Antisemitismus“ beschreibt und mit vielen persönlichen Erlebnissen belegen kann. Und das nicht erst, seit es die AfD gibt, deren Parteivorsitzender zwölf Jahre Terror, Vernichtung und unbeschreibliche Gewalt als Vogelschiss bezeichnet. Eine solche Äußerung macht fassungslos, es bleibt einem die Spucke weg. Aber genau dieses Verstummen vor solchen Äußerungen ist es, das Juna Grossmann in ihrem Buch beklagt. Im Klappentext heißt es dazu: „In Deutschland nimmt der Hass auf Juden zu. Täglich berichten die Medien über öffentliche Bedrohungen, Mobbing an Schulen und gewalttätige Übergriffe … der Antisemitismus in der gesamten Gesellschaft wächst seit Jahren – und wird seit Jahren immer unverhohlener gezeigt.“

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Josch 29.01.2019, 17.38 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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