Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Reflexionen

Wann wachen wir endlich auf?

Was tun, gegen die gesellschaftlich-politischen Katastrophen?

Wenn ich heute die Zeitung aufschlage, Nachrichten höre, auf Facebook oder Instagram gehe, mir die Botschaft des einen oder anderen politischen Influencers ansehe, dann – ich muss es gestehen – krampft sich mir buchstäblich der Magen zusammen, und ich weiß nicht, wie ich diese aufgezeigte Ausweglosigkeit überwinden kann. Ich frage mich nicht nur, wo das alles noch hinführen soll, sondern auch, was ich persönlich all dem Negativen positiv entgegensetzen soll. Natürlich kann ich nichts zur Beendigung der furchtbaren Kriege in der Ukraine, im Iran oder in Gaza und Israel tun. Anders sieht es schon aus in Bezug auf die Klimaerwärmung, die ich zwar nicht umdrehen kann, aber zumindest kann ich einen zwar bescheidenen, aber immerhin persönlichen Beitrag zur Vermeidung der Klimaerwärmung leisten. Das fängt damit an, aufs Auto, wo immer es möglich ist, zu verzichten und lieber öffentliche Verkehrsmittel zu benutzen. Die Krone stellt für mich persönlich die Photovoltaikanlage dar. Auch durch eine überwiegend pflanzliche Ernährung mit regionalen Produkten kann der CO-Wert halbiert werden. Damit kann viel gegen die Klimaerwärmung getan werden.

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Josch 11.09.2026, 20.59 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Veränderungen sind lebensnotwendig

Warum Veränderungen wichtig sind

In der katholischen Dogmatik und Glaubenslehre versteht man unter Wandlung, dass durch die Worte des Priesters bei der Eucharistiefeier Brot in den Leib und Wein vermischt mit etwas Wasser in das Blut Jesu Christi verwandelt werden. Abgeschlossen wird diese »Wandlung« mit den Worten »Geheimnis des Glaubens«. Es ist sozusagen ein großes Wunder, das allein durch die Worte eines Menschen ausgelöst wird. Das kann man glauben und für wahr halten oder nicht. Belegen oder beweisen, falsifizieren kann man das nicht. Was für mich ein weit größeres Wunder darstellt, das ist die Wandlung eines Menschen, die Veränderung. Wenn ein Mensch sich verändert, ist dies für mich ein weit bedeutenderes Wunder als die eucharistische Wandlung. Eine Wandlung, die man sehen, die man belegen kann.

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Josch 14.04.2026, 15.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Wirklichkeit sehen und beschreiben

Kann Literatur Verhalten ändern?

Mein Hauptinteresse gilt – seit ich vernünftig denken kann – der Literatur. Viele Jahre habe ich mich mit Stefan Zweig, Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann, Oskar Maria Graf – leider auch mit Ludwig Thoma – mit Stefan Heym und in besonderer Weise mit Lion Feuchtwanger beschäftigt. Dazu kam eine Reihe höchst interessanter amerikanischer Autoren, wie zum Beispiel Edith Wharton, James Baldwin, Harper Lee, Truman Capote, John Williams, Maya Angelou, Kent Haruf, Richard Powers, Donna Tartt, Hanya Yanagihara und vielen anderen. Ihr Schaffen zeigt eine kritische Haltung gegenüber fragwürdigen gesellschaftlichen Erscheinungen und Fehlentwicklungen.

Abbildung: Ein Licht geht auf

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Josch 22.02.2026, 15.03 | (1/0) Kommentare (RSS) | TB | PL

Reich sind nur die, die wahre Freunde haben (Fuller)

Kein Weg ist lang, mit einem Freund an der Seite

(japan. Sprichwort)

»Wer keinen Mut zum Träumen hat, hat keine Kraft zum Kämpfen«, war ein Sinnspruch der Studentenbewegung in den 1960er-Jahren. Ist der Satz nicht auch eine Voraussetzungen für eine gelingende Freundschaft? Wir träumen von einer Gemeinsamkeit, die uns Kraft verleiht, die uns stark macht, die in gewisser Weise ein energetisches Feld darstellt, ohne das es keinen Antrieb, keinen Neubeginn, kein Risiko, keinen Glauben an das Unbedingte gäbe. »Bergkriterien« einer Freundschaft, die sich immer wieder bewähren müssen, die immer wieder zeigen müssen, was es mit der Freundschaft auf sich hat.

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Josch 13.01.2026, 15.42 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geschichte eines Strafvaters

»Wer Gewalt sät«

Wenn Männer über Väter sprechen, kommen nicht immer erfreuliche Dinge zum Vorschein. So wie vor einiger Zeit bei einem langen Abend mit einem Bekannten, der mir in dieser Nacht zu einem Freund wurde. Es war schauerlich, was er über seine Vaterbeziehung erzählte. Er leitete die Reminiszenz mit dem vierten christlichen Gebot ein, das da lautet: Du sollst Vater und Mutter ehren, damit du lange lebest und es dir wohl ergehe auf Erden (Ex 20,12).Man soll den Vater ehren, ihn respektieren, ihn vielleicht sogar lieben. Sein Vater forderte bedingungslosen Respekt ein. Man sollte also Respekt vor ihm haben. Doch was er unter Respekt verstand, löste nur Angst aus. Angst vor seiner Gewalt, seiner Züchtigung, seiner Strafe, seiner Laune. Wie wird er wohl heute aufgelegt sein? Ob ihm vielleicht eine Laus über die Leber gelaufen ist? Das würde brutale Auswirkungen auf seine Laune haben, seiner Laune dem Sohn gegenüber. Wenn dem Vater jemand schön tat, war er gut aufgelegt. Dann überstrahlte er alle, denen er begegnete, mit dem charmantesten Lächeln, das man sich vorstellen kann.

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Josch 07.10.2025, 16.53 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Barmherzigkeit statt Fremdenhass

Tugenden und Werke der Barmherzigkeit?

Die Themen Tugenden und Barmherzigkeit treiben mich schon seit Langem um. Das zeigen auch die zwei oder drei Beiträge auf meinem Blog. So hatte zum Beispiel mein Beitrag "Konfliktpotenzial Stolz und Ehre" verschiedene Leser zum Nachdenken angeregt (was ja auch Titel und Zweck meines Blogs ist). So kommentierte unter anderen jemand, dass Stolz und Ehre „Tugenden“ seien, die sich Neonazis auf ihre Fahnen schreiben würden. Das hat mich dazu gebracht, noch einmal grundsätzlich über das Thema nachzudenken.

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Josch 05.09.2025, 16.19 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eintauchen in schöne Bücher

Schöngeistiges und Spannendes in dieser »schweren Zeit«

Wenn man die Formel »in dieser schweren Zeit« googelt, werden einem ausschließlich Trauerbekundungen angezeigt. Und Chatgpt gibt Folgendes aus: „In dieser schweren Zeit ist ein Ausdruck, der oft verwendet wird, um Mitgefühl, Trost oder Unterstützung in schwierigen Lebensphasen auszudrücken. Je nach Kontext kann man den Satz erweitern oder in Beileidsbekundungen, tröstenden Worten oder aufmunternden Botschaften verwenden.«

Das ist schon eigenartig, wie ich finde. Dabei kann »in dieser schweren Zeit« doch auch nur eine Zustandsbestimmung, eine im übertragenen Sinn gemeinte Wasserstandsmeldung für eine augenblickliche gesellschaftliche Situation sein.

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Josch 05.06.2025, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ostermontag 2025: Symbolkraft ohnegleichen

Der Gang nach Emmaus: Zeichen der Hoffnung

Mit Ostern verbinde ich seit jeher den eigentlichen Beginn des Frühlings, schrieb ich vor einigen Jahren auf meinem Blog. An Ostern kann man den Frühling buchstäblich riechen. Die Natur explodiert geradezu, alles sprießt und blüht. Als Jugendliche haben wir – einer Tradition in unserer Gemeinde folgend – tatsächlich häufig am Ostermontag eine kleine Wanderung gemacht, meistens in ein etwas abgelegenes, sehr schön gelegenes Dorf. Dort kehrten wir im Dorfgasthaus ein, tranken, aßen, rauchten, blödelten und schmusten mit unseren Begleiterinnen. Es war unser Emmausgang, wie er in der Bibel erzählt wird. ...weiterlesen

Josch 22.04.2025, 14.51 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Überleben in schwierigen Zeiten

Wie soll man bloß diese Krisen überwinden?

»Wohin soll ich mich wenden, wenn Gram und Schmerz mich drücken?«, heißt es in einem Lied von Johann Philipp Neumann, das Franz Schubert vertont hat. Ja, wohin soll man sich wenden in diesen schrecklichen Zeiten, in denen die Weltordnung von zwei, drei geldmächtigen Männern, die offenbar den Verstand verloren haben, aus den Angeln gehoben wird. Plötzlich stellen wir mit Schrecken fest, wie schutzbedürftig wir in Wahrheit sind. Wenn sich die Welt weiterhin in diesem Tempo mit unvorhersehbarem Ausgang verändert, sind wir auf uns selbst zurückgeworfen. Und dann stellt sich wirklich die Frage, wohin ich mich wenden kann. Als Einzelner nützt es wenig, sich dagegen aufzulehnen. Oder vielleicht doch?

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Josch 10.03.2025, 23.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Ganzheitlich heilen mit Osteopathie

Auf die Sprache unseres Körpers hören

Über 61 Prozent der Menschen in Deutschland geben an, in den letzten zwölf Monaten mindestens einmal Rückenschmerzen gehabt zu haben. Nicht so dramatisch, wenn sie wieder verschwinden. Schlimmer jedoch, wenn sie über einen längeren Zeitraum anhalten, noch schlimmer aber, wenn sie chronisch werden. Was wird einem nicht alles geraten! Natürlich muss man etwas dagegen unternehmen. Aber was? Da ich seit einiger Zeit auch Leidtragender bin, hat mir eine Freundin geraten, doch einen Osteopathen aufzusuchen, da die herkömmlichen Mittel/Wege ihrer Erfahrung nach nicht helfen. Auf der Suche nach einem Osteopathen fand ich Sita Robert. Und ich bekam sogar relativ schnell einen Termin. Die Behandlung hat mir nicht nur geholfen, sie hat mich auch auf die Idee gebracht, diese spezielle Behandlungsform auf meinem Blog näher vorzustellen. Also habe ich sie interviewt. Und hier ist das Ergebnis dieser außergewöhnlichen Begegnung:

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Josch 07.02.2025, 13.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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