Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Partner

Komplexe – und jetzt?

Du hast doch Komplexe!

Ein erfülltes, glückliches Leben, das ist es, was sich jeder Mensch wünscht. Aber warum gelingt dies nicht so einfach? Was hindert uns daran, rundum zufrieden, erfüllt und glücklich zu sein? Oft geben wir uns selbst vorschnell eine Antwort, ohne länger oder intensiver darüber nachgedacht zu haben. Schließlich kennen wir uns doch zur Genüge, so meinen wir, leben wir doch schon seit unserer Geburt mit uns zusammen. Sobald wir aber beginnen, über uns ernsthaft nachzudenken, ohne Beschönigung, ohne falsche Interpretation, aber auch ohne uns selbst niederzumachen oder unser Selbstbild zu zerstören, kommen irgendwann auch Gefühle zum Vorschein, die man in der Psychologie als Komplexe bezeichnet, intensiv erforscht und beschrieben von Carl Gustav Jung (1875-1961), dem berühmten Psychiater und Begründer der analytischen Psychologie. Wie sehr die Komplex-Problematik auch heute Thema ist, zeigt Daniel Reinemer mit seinem Buch „Komplexe – und jetzt?“, das im Komplett-Media-Verlag erschienen ist.

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Josch 16.02.2020, 16.11 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Partnersuche heute

Partnersuche im Zeitalter von Tinder

Verändert eine Informationsgesellschaft mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Vernetzung den Menschen? In der Süddeutschen Zeitung vom 3./4. Februar las ich mit Erstaunen, dass laut Tinder Frauen nach wie vor Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte am attraktivsten finden. Und Männer fühlen sich besonders zu Physiotherapeutinnen, Innenarchitektinnen und neben Kommunikationsberufen zu Stewardessen und Krankenschwestern hingezogen. Eine solche Hitliste könnte auch – Kommunikationsberufe einmal ausgeklammert – vor 40/50 Jahren schon so ausgesehen haben.

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Josch 04.02.2018, 14.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Jazzmesse. Fortsetzungsroman (23)

Jazzmesse erzählt von Bertram, Gabi und Hubert, Jugendlichen in der bayerischen Provinz in den 1960er-Jahren. Etwaige Ähnlichkeiten mit realen Personen sind rein zufällig. Bekenntnis ist das zweite von insgesamt zwölf Kapiteln. Mit nachfolgendem Teil 7 ist das Kapitel Bekenntnis abgeschlossen.

Bekenntnis (7)

Georg, von Haus aus misstrauisch bis in die Haarspitzen, erwähnte mit leicht geneigtem Blick, dass man die seltsamsten Geschichten von Hubert höre. Offenbar hatte Georg aber bereits sein Urteil über Hubert in dieser Sache gefällt. Als ob er sich seine Meinung nur noch bestätigen lassen wollte, fragte er, ob Hubert wirklich mit der Wirtin des Gasthofes Zum Schwarzen Bären in Eslarn ein Verhältnis habe, die sei aber doch verheiratet, wie er gehört habe. Und Anstiftung zum Ehebruch und vorehelicher Geschlechtsverkehr seien doch besonders schwere und verwerfliche Todsünden.

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Josch 26.11.2017, 16.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Partneranbahnung in den 1960er-Jahren

Erinnerungen sind subjektiv, sie sind einseitig und lösen oft Widerspruch aus. Aber gerade deswegen können sie vielleicht zum Nach- und Weiterdenken anregen. Ich möchte mit meinen Erinnerungen nicht belehren, nur erzählen, Vergangenes noch einmal aufleben lassen. Meine Erinnerungen sind nicht systematisiert und schon gar nicht für die Erklärung des Weltgeschehens geeignet. 

„Darf ich bitten … ?“

Ich bin aufgeregt. Mit vier Freunden zusammen gehe ich auf eine Beatparty, wie eine solche Veranstaltung damals hieß. Die Bands nannte man Beatgruppen (erst sehr viel später wurden sie dann mehr dem Rock zugeordnet und Rockgruppen genannt). Die Partys fanden oft an einem Sonntagnachmittag statt. Sie begannen gegen 15:00 oder 16:00 Uhr und dauerten etwa drei Stunden. So konnten auch Jugendliche daran teilnehmen, die noch nicht 16 waren. Die Gruppen spielten laut, meistens die Hits der bekannten Gruppen. Es war die Musik der Hollies, der Animals, der Beatles, der Rolling Stones, der Byrds, der Spencer Davis Group, der Them, der Troggs, der Doors, der Kinks, der The Who, der Lords und der Rattles.

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Josch 22.10.2017, 14.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Der Psycho-TÜV

Über die Fähigkeit, sich helfen zu lassen

Wenn es mir schlecht geht, hole ich mir Hilfe. Meines Erachtens ist es in erster Linie eine Fähigkeit Erwachsener, sich helfen zu lassen. Kinder zum Beispiel wollen alles selbst machen, was ja auch berechtigt ist. Aber vieles können Kinder ja noch nicht. Sie müssen es erst lernen. Sieht ein Kind zum Beispiel, wie Mama oder Papa im Garten mit der Baumschere Sträucher oder Gräser zuschneidet, dann möchte das Kind auch mit der Schere Äste und Zweige aus dem Strauch herausschneiden. Leider erfordert eine solche Arbeit nicht nur Erfahrung und Können, sie ist auch gefährlich. Nicht umsonst sagt das Sprichwort: „Messer, Gabel, Schere Licht, sind für kleine Kinder nicht!“

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Josch 24.09.2017, 12.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Déjà-vu in Estaing. Fortsetzungsroman 12

Kapitel 12

„Hallo, Lillifee!“

Meine Tochter geht auf meine zärtlich-ironische Begrüßung nicht ein und sprudelt sofort los, ohne zu fragen, wie es mir geht, wann ich zurückkomme oder ob ich gestern Pro7 geschaut hätte, wie sie es oft macht, bevor sie zum eigentlichen Grund ihres Anrufs kommt.

„Danidad, ich muss dir was Schlimmes sagen!“, dröhnt es aus der Leitung.

„Ist was passiert?“

„Passiert ist eigentlich nichts, oder schon. Doch, es ist etwas passiert. Aber du darfst Mami nichts sagen! Sonst redet sie bestimmt wochenlang nichts mehr mit mir.“

„Warum sollte ich dich verraten? Nun sag schon, was passiert ist.“

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Josch 21.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Déjà-vu in Estaing. Fortsetzungsroman 11

Kapitel 11

An den Wänden in der Galerie hängt eine Serie gerahmter, mit Kohle grob hingeworfener Skizzen nebeneinander, die auf mich wie die überdimensionierten Figuren eines Zeichentrickfilms wirken. Hagen Wandel bezeichnete die Blätter mit krakelig kleiner Schrift „Colombina Leidensfrau 1, 2, 3“ und so fort, jeweils kaum zu sehen in der rechten unteren Ecke der Bilder. Am Ende des großzügigen Laufgangs hängt das gut einen Meter hohe Ölbild der Colombina, jener Figur aus der Commedia dell'Arte.

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Josch 19.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Déjà-vu in Estaing. Fortsetzungsroman 9

Kapitel 9

Ich bin verblüfft. Magdalena sieht mir lächelnd ins Gesicht, ohne auf meine Frage einzugehen, dann dreht sie sich um und führt mich ins Haus.

„Das ist ja eine Überraschung. Kann ich dir etwas zu trinken anbieten?“, fragt sie, mit deutlicher Lust am Flirt, und bleibt vor mir stehen.

„Einen Schluck Wasser vielleicht … das wäre wunderbar.“

„Keinen Whiskey Sour oder vielleicht ein Glas Rotwein?“, fragt sie mit unverkennbarer Ironie.

„Das weißt du noch? Um diese Tageszeit lieber nur Wasser.“

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Josch 15.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Déjà-vu in Estaing. Fortsetzungsroman 7

Kapitel 7

Das Wetter dreht sich. Endlich. Ich bin auf dem Weg in die Agentur. Diese Hitze in den letzten Wochen war kaum noch zu ertragen. Immer die von Schweiß durchtränkten T-Shirts, die abgestandene Luft in den verdunkelten Räumen, die feuchte Stirn, die falschen Schuhe. Wie wunderbar doch so ein kühler Wind das Gesicht streichelt.

Der Wetterwechsel scheint auch unserer Kampagne gut zu tun. Das ganze Team ist wie ausgewechselt. Sogar Pit hat seinen Hang zum Pessimismus für kurze Zeit abgelegt, ist aufgekratzt und hat uns gestern bei der Telefonkonferenz überschwänglich gelobt. Dabei ist seine depressive Stimme ein echtes Kontrastprogramm zu seiner sonstigen Erscheinung: Man hält ihn für einen Womanizer, bis er den Mund aufmacht!

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Josch 12.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Déjà-vu in Estaing. Fortsetzungsroman 6

Kapitel 6

Heftiges Türenknallen holt mich zurück in die Realität meiner Familie. Katharina liegt im Clinch mit unserer Tochter und hat gar nicht mitbekommen, dass ich schon zu Hause bin. Ich stehe mit einem Glas Primitivo in der Hand in meinem Zimmer und glotze auf die Straße hinunter. Wie ungern ich doch mittlerweile in dieser Wohnung bin, da hilft weder der exzellente Schnitt noch die 1-a-Lage. Es liegt an diesen ständigen Auseinandersetzungen, die ich nicht mehr ertragen kann. Unentschlossen drehe ich mich um, stelle das Glas auf das Sideboard und überlege, ob ich mich in den Streit einmischen soll, als Katharina, ohne anzuklopfen, ins Zimmer stürmt und mich auffordert, endlich mit meiner Tochter zu reden.

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Josch 11.01.2017, 00.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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