Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (Tag-sortiert)

Tag: Verlag

Eine Erzählung über den Sinn des Lebens

Warum bist du hier?

Vor Kurzem hatte der dtv-Verlag zu einem Empfang ins „Café am Rande der Welt“ mit John Strelecky geladen. Dem Autor ist mit seinem Buch, das in Deutschland unter dem Titel „Das Café am Rande der Welt“ erschienen ist und dessen Originaltitel „The Why Are You Here Café“ lautet, ein Weltbestseller gelungen. Strelecky stellt darin auf unterhaltsame Weise existenziell-brisante Fragen: Warum bist du hier? Hast du Angst vor dem Tod? und  Führst du ein erfülltes Leben? Eingebettet sind diese Fragen in eine interessante und unterhaltsame Geschichte: Der Erzähler gerät auf der Autobahn in einen Stau. Nichts geht mehr vorwärts. Wie im „realen“ Leben des Protagonisten. Da entschließt er sich zu wenden und von der Autobahn abzufahren. Dabei verfährt er sich hoffnungslos, das Benzin geht zur Neige, keine Ortschaft weit und breit, und es wird Nacht.

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Josch 25.06.2018, 18.43 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Was einen Ratgeber vom Sachbuch unterscheidet

Sachbuch, Fachbuch, Ratgeber

Sachbuch, Fachbuch und Ratgeber haben im Gegensatz zum Roman oder Gedicht, also der schöngeistigen Literatur, reale Themen zum Inhalt. Dies heißt nicht, dass ein Roman – also die Belletristik – nicht auch Wirklichkeit abbildet oder interpretiert. Aber dies ist eben eine „erfundene Wirklichkeit“.

Während das Sachbuch ein bestimmtes Thema allgemeinverständlich aufbereitet und sich damit an ein relativ breites Zielpublikum wendet, ist das Fachbuch in der Regel ziemlich speziell. Fachbücher werden meist von Wissenschaftlern oder Spezialisten eines Fachgebiets geschrieben.

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Josch 19.02.2018, 16.50 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 10)

Programmarbeit im Verlag

Der weitaus größte Teil aller Buchpublikationen in den Publikumsverlagen im Bereich der Sachbuch- und Ratgeberliteratur (non-fiction, wie man mittlerweile nicht nur in englischsprachigen Ländern dazu sagt), entstehen nicht durch unaufgefordert dem Verlag zugesandte Manuskriptangebote, zumal dann, wenn der Autor* noch nie ein Buch veröffentlicht hat, wenn es sich also um einen unbekannten Autor handelt.

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Josch 21.01.2018, 12.25 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Warum bloggen?

Bloggen ist wie Blinde-Kuh-Spielen

Gibt es nicht schon genug gute und interessante Blogs? Wozu ein Blog, von dem man gar nicht so recht weiß, worum es da eigentlich geht. Ich blogge, weil ich gern schreibe und weil ich mich darüber freue, wenn das, was ich geschrieben habe, auch gelesen wird. Und die Krönung ist es für mich, wenn es darauf Reaktionen gibt, wenn Menschen das, was ich geschrieben habe, kommentieren, egal, ob sie damit einverstanden sind oder nicht.

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Josch 05.11.2017, 12.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Hauptfigur muss eine Frau sein

Warum sich Bücher mit einem männlichen Protagonisten nicht verkaufen lassen

Vor einiger Zeit schickte ich meinen Fortsetzungsroman „Déjà-vu in Estaing“, den ich auf meinem Blog veröffentlicht hatte, mit neuem Titel einer Literaturagentin, mit der mich eine langjährige freundschaftliche Zusammenarbeit verbindet, und fragte sie, ob sie ihn vermarkten möchte. Schon nach knapp zwei Wochen rief sie mich an und teilte mir mit, dass sie den Roman leider keinem Verlag anbieten könne. Sie sehe wenig Chancen für eine Vermarktung. Der Text sei zwar sehr gut geschrieben, aber leider sei der Protagonist ein Mann. Und solche Romane lassen sich bei Verlagen heute nicht mehr unterbringen. Ich solle jedoch unbedingt weiterschreiben, aber mir eine weibliche Protagonistin ausdenken.

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Josch 27.08.2017, 12.03 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Braucht Selfpublishing professionelle Hilfe?

Die Anregung zur Blog-Rubrik „Verlagswelten“ kam von Tobi, dem Lesestunden-Blogger. In dieser Rubrik geht es ja um das Innenleben eines Verlages. Leider wurde diese Rubrik nur spärlich kommentiert. Daher überlege ich mir, ob ich sie überhaupt weiterführen soll. Die meisten Blogbesucher sind ja m.E. eher an eBooks interessiert und suchen deswegen vorwiegend Rat fürs Selfpublishing. Braucht man als Selfpublisher eigentlich professionelle Hilfe? Ich meine: ja, unbedingt. Auch eBooks sollten lektoriert und auf jeden Fall korrigiert werden. Geschliffene, stilsichere Sprache, stringenter und logischer Handlungsverlauf, klare Charakterisierungen des Figurenarsenals, die Vermeidung von Widersprüchen und Wiederholungen (Redundanzen) sind Qualitätsanforderungen, die auch ein eBook auszeichnen sollten. Und oft ist man als Autor so in den Stoff vertieft, dass einem solche Brüche und Fehler gar nicht auffallen.

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Josch 26.01.2017, 12.13 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 9)

Mit den Beiträgen in dieser Rubrik versuche ich das Innenleben eines Verlages zu beschreiben, wie ich es als Lektor, Redaktionsleiter und Verlagsleiter erlebt habe.  

Die Herstellungsabteilung

Meine kleine Artikelserie zieht den Vorhang ein wenig auf und gewährt einen Blick hinter die Kulissen eines Verlages. Ging es bisher hauptsächlich um das Lektorat mit Seitenblicken auf Marketing, Werbung, Presseabteilung und Vertrieb, so geht es diesmal um die Herstellungsabteilung eines Verlages. Sind doch die Aufgaben der Herstellung, wie sie im Verlag genannt wird, noch am ehesten das, woran Laien denken, die – wenn sie Verlag hören – meinen, in einem Verlag würden Bücher gedruckt.

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Josch 28.11.2016, 23.06 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 8)

„Lesen ist übersetzen“

Ich habe nahezu mein gesamtes Berufsleben in Verlagen zugebracht. Es waren neben der Arbeit an den Texten unzählige Programmbesprechungen, Vertreterkonferenzen, Autorengespräche, Buchmessen und Vertragsverhandlungen. Manchmal hat mich ein Werk wochen-, ja sogar monatelang beschäftigt.

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Josch 23.07.2016, 23.05 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 7)

Die Arbeit des Lektors am Manuskript

Manch unbedarfter Autor glaubt, ein Lektor lese das Manuskript durch, korrigiere die eine oder andere falsche Schreibung, und das wär's dann. Dann könne der Text ja gedruckt werden. Rechtschreibkorrekturen sind nicht in erster Linie Aufgabe des Lektors. Das erledigt der Korrektor, und zwar erst viel später, nämlich dann, wenn der Text bereits gesetzt ist. Was aber macht dann der Lektor?

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Josch 09.06.2016, 15.39 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Vom Manuskript zum Buch (Teil 6)

Kleines Verlags-ABC

Wer zum ersten Mal ein Manuskript an einen Verlag sendet und hofft, dass es angenommen und als Buch veröffentlicht wird, der hat meist nur eine vage Vorstellung davon, wie so ein Verlag arbeitet und welche Rädchen ineinander greifen müssen, damit das Buch ein Erfolg wird. Nun ist es nicht entscheidend, über alle Abläufe in einem Verlag Bescheid zu wissen, dennoch kann es von Vorteil sein, wenn man als Autor eine Ahnung davon hat, wie so ein Verlag tickt, salopp gesagt.

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Josch 17.05.2016, 16.00 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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