Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

Partnersuche heute

Partnersuche im Zeitalter von Tinder

Verändert eine Informationsgesellschaft mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Vernetzung den Menschen? In der Süddeutschen Zeitung vom 3./4. Februar las ich mit Erstaunen, dass laut Tinder Frauen nach wie vor Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte am attraktivsten finden. Und Männer fühlen sich besonders zu Physiotherapeutinnen, Innenarchitektinnen und neben Kommunikationsberufen zu Stewardessen und Krankenschwestern hingezogen. Eine solche Hitliste könnte auch – Kommunikationsberufe einmal ausgeklammert – vor 40/50 Jahren schon so ausgesehen haben.

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Josch 04.02.2018, 14.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zum Jahreswechsel

Das Leben bilanzieren?

Bis vor einigen Jahren erstellte ich zum Jahreswechsel immer eine schöne Bilanz:

Was war im abgelaufenen Jahr wichtig, was habe ich geschafft, geschultert, erreicht?

Was habe ich im abgelaufenen Jahr nicht so gut gemacht, was waren die einschneidendsten Fehler, was ist frustrierend gelaufen? Was beunruhigte mich ziemlich stark und längere Zeit?

Dem habe ich eine kleine Wunschliste gegenübergestellt. Es waren in der Regel keine Vorhaben, nichts, was ich unbedingt erreichen wollte (als ich noch ein Raucher war, hatte ich mir zwar oft gewünscht, mit dem Rauchen aufzuhören, aber ich hatte mir nicht gesagt, in diesem Jahr hörst du mit dem Rauchen auf. Wusste ich doch, dass es so nicht funktioniert).

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Josch 31.12.2017, 13.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Über die Freundschaft (1)

Freundschaft kann Leben verlängern

Verschiedene Studien zum Thema Freundschaft belegen, dass Vertrautheitsbeziehungen das Leben bei Frauen um vier, bei Männern sogar um fünf Jahre verlängern.

Wer sich bei einer Freundin oder einem Freund den Frust und den Stress von der Seele reden kann, der profitiert in allen Bereichen davon.

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Josch 24.12.2017, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Licht in die Finsternis bringen

Das Abenteuer Weihnachten

Ist der Advent nicht zum Synonym für Hektik, Stress, Kaufrausch, Weihnachtsmärkte, betriebliche Weihnachtsfeiern, Glühwein, gebrannte Mandeln und Bratwürste verkommen? Ich frage mich, wann es damit angefangen hat, mit diesen Weihnachts- und Christkindlmärkten an jeder Ecke, mit den alles überwabernden widerlich-süßen Duftwolken in den Fußgängerzonen der Städte, mit den Lichterketten und dem immer gleichen Weihnachtsliedergedudel, das gar nicht mehr aufhören will. Und überall Adventskerzen, leuchtende LED-Sterne, die man am liebsten schon im Oktober anschalten würde. Ganze Häuser umrahmt von Lichtschläuchen.

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Josch 18.12.2017, 10.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geld im Beutel vertreibt die Schwermut

„Wer auf Kredit trinkt, berauscht sich doppelt“ 

Seit einiger Zeit bekomme ich regelmäßig von irgendwelchen Agenturen Werbemails mit günstigen Kreditangeboten. Ich schiebe diese unerwünschten Mails einfach in den Papierkorb, ohne mich mit dem Inhalt näher zu beschäftigen, auch weil mich die Vermüllung meines Postfachs einfach ärgert. Vor Kurzem hat mich so eine Mail allerdings zum Nachdenken gebracht.

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Josch 03.12.2017, 17.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Warum bloggen?

Bloggen ist wie Blinde-Kuh-Spielen

Gibt es nicht schon genug gute und interessante Blogs? Wozu ein Blog, von dem man gar nicht so recht weiß, worum es da eigentlich geht. Ich blogge, weil ich gern schreibe und weil ich mich darüber freue, wenn das, was ich geschrieben habe, auch gelesen wird. Und die Krönung ist es für mich, wenn es darauf Reaktionen gibt, wenn Menschen das, was ich geschrieben habe, kommentieren, egal, ob sie damit einverstanden sind oder nicht.

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Josch 05.11.2017, 12.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Partneranbahnung in den 1960er-Jahren

Erinnerungen sind subjektiv, sie sind einseitig und lösen oft Widerspruch aus. Aber gerade deswegen können sie vielleicht zum Nach- und Weiterdenken anregen. Ich möchte mit meinen Erinnerungen nicht belehren, nur erzählen, Vergangenes noch einmal aufleben lassen. Meine Erinnerungen sind nicht systematisiert und schon gar nicht für die Erklärung des Weltgeschehens geeignet. 

„Darf ich bitten … ?“

Ich bin aufgeregt. Mit vier Freunden zusammen gehe ich auf eine Beatparty, wie eine solche Veranstaltung damals hieß. Die Bands nannte man Beatgruppen (erst sehr viel später wurden sie dann mehr dem Rock zugeordnet und Rockgruppen genannt). Die Partys fanden oft an einem Sonntagnachmittag statt. Sie begannen gegen 15:00 oder 16:00 Uhr und dauerten etwa drei Stunden. So konnten auch Jugendliche daran teilnehmen, die noch nicht 16 waren. Die Gruppen spielten laut, meistens die Hits der bekannten Gruppen. Es war die Musik der Hollies, der Animals, der Beatles, der Rolling Stones, der Byrds, der Spencer Davis Group, der Them, der Troggs, der Doors, der Kinks, der The Who, der Lords und der Rattles.

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Josch 22.10.2017, 14.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Verirrung der Gefühle

Freundschaft in Zeiten von Wahlen

Ich habe einen guten Bekannten, man könnte fast sagen: einen Freund, mit dem mich sehr viel verbindet. Wir treffen uns öfter, trinken mal ein Bier oder ein Glas Wein miteinander, reden über Gott und die Welt. Er hat etwa mein Alter, was für mich in vielerlei Hinsicht bedeutungsvoll ist. Man muss dann nicht bei Adam und Eva anfangen, wenn es um Fragen der Sozialisation geht. Ich denke dabei an Schule, Elternhaus, Filme, Bücher, Beat- und Rockgruppen, Beziehungen zu Mädchen in unserer Jugend, den jugendlichen Protest, als es noch um Friedensbewegungen und Wiederaufbereitungsanlagen ging, um Studium und Berufseinstieg in grauer Vorzeit. Es gibt viele Anknüpfungspunkte, die es erleichtern, miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Josch 08.10.2017, 13.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Psycho-TÜV

Über die Fähigkeit, sich helfen zu lassen

Wenn es mir schlecht geht, hole ich mir Hilfe. Meines Erachtens ist es in erster Linie eine Fähigkeit Erwachsener, sich helfen zu lassen. Kinder zum Beispiel wollen alles selbst machen, was ja auch berechtigt ist. Aber vieles können Kinder ja noch nicht. Sie müssen es erst lernen. Sieht ein Kind zum Beispiel, wie Mama oder Papa im Garten mit der Baumschere Sträucher oder Gräser zuschneidet, dann möchte das Kind auch mit der Schere Äste und Zweige aus dem Strauch herausschneiden. Leider erfordert eine solche Arbeit nicht nur Erfahrung und Können, sie ist auch gefährlich. Nicht umsonst sagt das Sprichwort: „Messer, Gabel, Schere Licht, sind für kleine Kinder nicht!“

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Josch 24.09.2017, 12.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alltägliche Traumata

Traumatisierende Erfahrungen vor den anderen verbergen? 

Es gibt Erlebnisse, die prägen sich für immer in unser Gedächtnis ein und lassen sich durch nichts mehr ausradieren. Man schließt die Augen, konzentriert sich auf den Moment, und schon läuft der innere Film ab, als habe man auf einen Knopf gedrückt. Meist sind es allerdings nicht die Glücksmomente, die Erlebnisse, die das Herz höher schlagen lassen. Im Gegenteil: Es sind die bedrückenden, die schmerzenden Ereignisse, Situationen, in denen man gerade noch die Kurve bekam. Erlebnisse, die man durchaus als traumatische Erfahrung bezeichnen kann. Unter Trauma versteht die Psychologie eine seelische Verletzung. In der Medizin bezeichnet man eine Verletzung durch einen starken Schlag oder Stoß gegen ein Körperteil als Trauma. Oft heilen die medizinischen Traumata leichter und schneller als die seelischen.

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Josch 10.09.2017, 18.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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