Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

Licht in die Finsternis bringen

Das Abenteuer Weihnachten

Ist der Advent nicht zum Synonym für Hektik, Stress, Kaufrausch, Weihnachtsmärkte, betriebliche Weihnachtsfeiern, Glühwein, gebrannte Mandeln und Bratwürste verkommen? Ich frage mich, wann es damit angefangen hat, mit diesen Weihnachts- und Christkindlmärkten an jeder Ecke, mit den alles überwabernden widerlich-süßen Duftwolken in den Fußgängerzonen der Städte, mit den Lichterketten und dem immer gleichen Weihnachtsliedergedudel, das gar nicht mehr aufhören will. Und überall Adventskerzen, leuchtende LED-Sterne, die man am liebsten schon im Oktober anschalten würde. Ganze Häuser umrahmt von Lichtschläuchen.

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Josch 18.12.2017, 10.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Geld im Beutel vertreibt die Schwermut

„Wer auf Kredit trinkt, berauscht sich doppelt“ 

Seit einiger Zeit bekomme ich regelmäßig von irgendwelchen Agenturen Werbemails mit günstigen Kreditangeboten. Ich schiebe diese unerwünschten Mails einfach in den Papierkorb, ohne mich mit dem Inhalt näher zu beschäftigen, auch weil mich die Vermüllung meines Postfachs einfach ärgert. Vor Kurzem hat mich so eine Mail allerdings zum Nachdenken gebracht.

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Josch 03.12.2017, 17.13 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Warum bloggen?

Bloggen ist wie Blinde-Kuh-Spielen

Gibt es nicht schon genug gute und interessante Blogs? Wozu ein Blog, von dem man gar nicht so recht weiß, worum es da eigentlich geht. Ich blogge, weil ich gern schreibe und weil ich mich darüber freue, wenn das, was ich geschrieben habe, auch gelesen wird. Und die Krönung ist es für mich, wenn es darauf Reaktionen gibt, wenn Menschen das, was ich geschrieben habe, kommentieren, egal, ob sie damit einverstanden sind oder nicht.

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Josch 05.11.2017, 12.14 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Partneranbahnung in den 1960er-Jahren

Erinnerungen sind subjektiv, sie sind einseitig und lösen oft Widerspruch aus. Aber gerade deswegen können sie vielleicht zum Nach- und Weiterdenken anregen. Ich möchte mit meinen Erinnerungen nicht belehren, nur erzählen, Vergangenes noch einmal aufleben lassen. Meine Erinnerungen sind nicht systematisiert und schon gar nicht für die Erklärung des Weltgeschehens geeignet. 

„Darf ich bitten … ?“

Ich bin aufgeregt. Mit vier Freunden zusammen gehe ich auf eine Beatparty, wie eine solche Veranstaltung damals hieß. Die Bands nannte man Beatgruppen (erst sehr viel später wurden sie dann mehr dem Rock zugeordnet und Rockgruppen genannt). Die Partys fanden oft an einem Sonntagnachmittag statt. Sie begannen gegen 15:00 oder 16:00 Uhr und dauerten etwa drei Stunden. So konnten auch Jugendliche daran teilnehmen, die noch nicht 16 waren. Die Gruppen spielten laut, meistens die Hits der bekannten Gruppen. Es war die Musik der Hollies, der Animals, der Beatles, der Rolling Stones, der Byrds, der Spencer Davis Group, der Them, der Troggs, der Doors, der Kinks, der The Who, der Lords und der Rattles.

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Josch 22.10.2017, 14.24 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Verirrung der Gefühle

Freundschaft in Zeiten von Wahlen

Ich habe einen guten Bekannten, man könnte fast sagen: einen Freund, mit dem mich sehr viel verbindet. Wir treffen uns öfter, trinken mal ein Bier oder ein Glas Wein miteinander, reden über Gott und die Welt. Er hat etwa mein Alter, was für mich in vielerlei Hinsicht bedeutungsvoll ist. Man muss dann nicht bei Adam und Eva anfangen, wenn es um Fragen der Sozialisation geht. Ich denke dabei an Schule, Elternhaus, Filme, Bücher, Beat- und Rockgruppen, Beziehungen zu Mädchen in unserer Jugend, den jugendlichen Protest, als es noch um Friedensbewegungen und Wiederaufbereitungsanlagen ging, um Studium und Berufseinstieg in grauer Vorzeit. Es gibt viele Anknüpfungspunkte, die es erleichtern, miteinander ins Gespräch zu kommen.

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Josch 08.10.2017, 13.12 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Psycho-TÜV

Über die Fähigkeit, sich helfen zu lassen

Wenn es mir schlecht geht, hole ich mir Hilfe. Meines Erachtens ist es in erster Linie eine Fähigkeit Erwachsener, sich helfen zu lassen. Kinder zum Beispiel wollen alles selbst machen, was ja auch berechtigt ist. Aber vieles können Kinder ja noch nicht. Sie müssen es erst lernen. Sieht ein Kind zum Beispiel, wie Mama oder Papa im Garten mit der Baumschere Sträucher oder Gräser zuschneidet, dann möchte das Kind auch mit der Schere Äste und Zweige aus dem Strauch herausschneiden. Leider erfordert eine solche Arbeit nicht nur Erfahrung und Können, sie ist auch gefährlich. Nicht umsonst sagt das Sprichwort: „Messer, Gabel, Schere Licht, sind für kleine Kinder nicht!“

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Josch 24.09.2017, 12.36 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Alltägliche Traumata

Traumatisierende Erfahrungen vor den anderen verbergen? 

Es gibt Erlebnisse, die prägen sich für immer in unser Gedächtnis ein und lassen sich durch nichts mehr ausradieren. Man schließt die Augen, konzentriert sich auf den Moment, und schon läuft der innere Film ab, als habe man auf einen Knopf gedrückt. Meist sind es allerdings nicht die Glücksmomente, die Erlebnisse, die das Herz höher schlagen lassen. Im Gegenteil: Es sind die bedrückenden, die schmerzenden Ereignisse, Situationen, in denen man gerade noch die Kurve bekam. Erlebnisse, die man durchaus als traumatische Erfahrung bezeichnen kann. Unter Trauma versteht die Psychologie eine seelische Verletzung. In der Medizin bezeichnet man eine Verletzung durch einen starken Schlag oder Stoß gegen ein Körperteil als Trauma. Oft heilen die medizinischen Traumata leichter und schneller als die seelischen.

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Josch 10.09.2017, 18.16 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Leben auf der Standspur?

Als das Telefon noch schwarz war

In meiner Kindheit war ein Telefon noch etwas Besonderes. Nicht jede Familie hatte einen eigenen Anschluss. Oft kamen die Nachbarn zu uns zum Telefonieren. Eine sogenannte Telefoneinheit kostete 23 Pfennig. Der Preis eines Telefonats hing davon ab, ob es sich um ein Orts- oder Ferngespräch handelte. Beim Einrichten des Telefons mussten noch richtig Leitungen verlegt werden. Dazu brauchte es gut ausgebildete Fernmeldetechniker. Vom Antrag auf einen privaten Anschluss bis zur Installation vergingen Wochen. Unser erster Telefonapparat war schwarz und hatte eine Wählscheibe.

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Josch 09.08.2017, 13.18 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Warum kann der andere nicht so sein wie ich?

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben ...“

„... wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt“, heißt es in Wilhelm Tell von Friedrich Schiller. Und wahrscheinlich nickt jeder innerlich mit dem Kopf, wenn er den Spruch liest oder ihn sich aus gegebenem Anlass (wieder) vergegenwärtigt.

Diese furchtbaren Nachbarn! Dieser entsetzliche Nächste, dem ich freundlich und mit Respekt begegnen soll! Es werden kaum mehr Streitfälle vor Gericht verhandelt als jene von streitbaren Nachbarn. Ist man nicht selbst betroffen davon, klingen die Anlässe solcher Auseinandersetzungen vor Gericht oft lächerlich. Doch für die Betroffenen ist es meist keineswegs nur eine Lappalie, die sie dazu trieb, vor Gericht zu ziehen, um ihre Interessen durchzusetzen. Manchmal hat man allerdings den Eindruck, es sei typisch deutsch, den anderen nicht so sein lassen zu können, wie er ist...

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Josch 28.07.2017, 16.46 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Nähe und Distanz in der WG

Leben in der Wohngemeinschaft (2)

Unübertroffen waren unsere Feste. Zu Weihnachten sind es einmal über 50 Menschen, die in unserer Wohngemeinschaft das „Stille Fest“ feiern. Großes gemeinsames(!) Essen, Singen, Spielen, Reden. In einem Zimmer wird Klavier gespielt, in einem anderen Musik gehört, im dritten sitzen Leute still beieinander und lauschen einem Vorleser, im vierten knutschen zwei innig miteinander usf. Und am nächsten Tag macht die ganze Gruppe – Verzeihung: fast die ganze Gruppe – einen langen Spaziergang. Nun hat sich das Blatt gewendet: Kommen jetzt nicht sogar Leute zu uns zu Besuch, die auf unsere „Kommune“ immer herabschauten, die die Nase rümpften, wenn die Sprache auf uns kam, die unsere Lebensform als Anfang vom Ende der westlichen Zivilisation betrachteten? Unglaublich!

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Josch 30.06.2017, 16.40 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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