Einfach zum Nachdenken

nachgedacht - Einfach zum Nachdenken - DesignBlog

Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

Erfahrungen vermitteln?

Ist Erfahrung Kapital oder Hypothek?

Was ich erlebt habe, das kann mir niemand mehr nehmen. Es gehört zu mir, als sei es ein Teil von mir. Es ist mein Kapital oder meine Hypothek, es macht mich reich oder belastet mich. In jedem Fall ist es jedoch ein ganz wesentlicher Teil dessen, was mich zu dem macht, der ich heute bin. Manches Erlebnis war so intensiv, dass es nach Jahren noch so vor dem geistigen Auge steht, als habe es gestern stattgefunden. Ein Erlebnis wurde zu einer Erfahrung. Wie unterscheiden sich Erlebnis und Erfahrung?

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Josch 09.04.2018, 16.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Für Frieden und Freiheit demonstrieren

Ostermarsch oder Emmausgang?

Mit Ostern verbinde ich seit jeher den eigentlichen Beginn des Frühlings. Als Jugendliche haben wir – einer Tradition in unserer Gemeinde folgend – tatsächlich häufig am Ostermontag einen ausgedehnten Spaziergang oder besser: eine kleine Wanderung gemacht, meistens in ein etwa sieben Kilometer entferntes, sehr schön gelegenes Dorf. Dort kehrten wir dann im Dorfgasthaus ein und saßen meist bis zum frühen Abend da, tranken, aßen, rauchten, blödelten, schmusten mit unseren Begleiterinnen und ließen es uns gut gehen. Manche aus der Clique waren am frühen Abend bereits ziemlich angetrunken, da sie es nicht gewohnt waren, den ganzen Nachmittag herumzusitzen und zu trinken. Dann mussten wir aufpassen, dass wir auch alle zusammen wieder ohne Probleme nach Hause kamen.

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Josch 02.04.2018, 11.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spielen, tanzen, darstellen

„Verloren der Tag, wo nicht einmal getanzt wurde“

Friedrich Nietzsche

Vor Kurzem stieß ich beim Umräumen auf ein paar Bücher, die mir in meinem „früheren Leben“ unendlich viel bedeuteten und die ich schon seit Jahren nicht mehr in der Hand hatte. Thema: spielen, tanzen, darstellen. Ich las mich fest, wie es mir früher oft erging, wenn ich mich mit dem Thema „Spiel“ und „Theater“ beschäftigt habe. Dabei wurde mir bewusst, wie sehr sich doch die Bedeutung von Spiel in unserem Alltag verändert hat. Denkt man heute nicht in erster Linie an Computerspiele, an Onlinespiele, an sogenannte „YouTuber“, die mehr als ihren Lebensunterhalt mit – wenn man so will – spielerischen Inhalten verdienen? Dabei ist Spiel viel mehr als das letztendlich unpersönliche digitale Spiel im Internet.

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Josch 25.03.2018, 20.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sprachmarotten

Sprechen Sie Deutsch?

Es ist schon erstaunlich, wie sich in kürzester Zeit Marotten, seltsame Verdrehungen und richtiggehend Fehler in die Sprache einschleichen. Wir nennen das dann Umgangs- oder Alltagssprache. Da Sprache nichts Statisches ist, sondern sich immer und zu jeder Zeit entwickelt, sind Veränderungen nichts Außergewöhnliches, auch nichts Schlimmes, im Gegenteil: Manche Entwicklungen in der Sprache sind wunderbar. Manches ist dabei produktiv, wie es in der Linguistik heißt, sind also Entwicklungen, bei der sich eine bestimmte Systematik feststellen lässt, die zeigt, wie diese Wortbildungen funktionieren.

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Josch 12.03.2018, 13.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Heraus mit der Sprache!

Der Blick durchs Zeitfenster 

Gestern habe ich in der Hektik des Tages doch glatt vergessen, mein Zeitfenster zu öffnen. Dabei wäre es gerade gestern so wichtig gewesen, das Zeitfenster, wollte doch mein Nachbar durch eben dieses kurz hereinschauen, um mit mir über diverse Belästigungen seitens meiner Schwiegereltern, die im gleichen Haus wohnen, zu reden. Es war ihm aber nicht möglich, weil – wie gesagt – ich vergessen hatte, das Zeitfenster zu öffnen. Mir ist dies erst aufgefallen, als mich mein Neffe Kevin anrief und fragte, ob ich denn schon ein Zeitfenster nennen könne, in dem er mir seine Seminararbeit zur Korrektur schicken könne. Dabei stellten wir beunruhigt fest, dass wir beim Timing der Contentkorrektur von unterschiedlichen Zeitfenstern gesprochen hatten.

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Josch 04.03.2018, 17.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kind sein in den 1960er- und 1970er-Jahren

Wie konnte das nur gut gehen?

Ist es nicht erstaunlich, wie Kinder und Jugendliche in den 1960er- und 1970er-Jahren ohne Schaden an Leib und Leben aufwachsen konnten? Ging es nicht schon im frühen Schulalter unendlich gefährlich los? Damals fuhren Kinder doch glatt ohne Fahrradhelm herum. Und keiner regte sich darüber auf. Nicht einmal die Mütter. Die schienen sich überhaupt nicht darum zu scheren, was ihre Kinder auf der Straße trieben. Und so weit ich mich erinnern kann, hat keiner meiner damaligen Schulkameraden nach einem Sturz mit dem Fahrrad – was natürlich auch damals öfter vorkam – ein Schädehirntrauma davongetragen. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das heißt nicht, ich würde das Radfahren ohne Helm befürworten. Keineswegs. Ich wundere mich nur darüber, wie leichtsinnig wir doch waren.

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Josch 25.02.2018, 19.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Partnersuche heute

Partnersuche im Zeitalter von Tinder

Verändert eine Informationsgesellschaft mit ihren unbegrenzten Möglichkeiten digitaler Vernetzung den Menschen? In der Süddeutschen Zeitung vom 3./4. Februar las ich mit Erstaunen, dass laut Tinder Frauen nach wie vor Piloten, Feuerwehrmänner und Ärzte am attraktivsten finden. Und Männer fühlen sich besonders zu Physiotherapeutinnen, Innenarchitektinnen und neben Kommunikationsberufen zu Stewardessen und Krankenschwestern hingezogen. Eine solche Hitliste könnte auch – Kommunikationsberufe einmal ausgeklammert – vor 40/50 Jahren schon so ausgesehen haben.

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Josch 04.02.2018, 14.27 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

Zum Jahreswechsel

Das Leben bilanzieren?

Bis vor einigen Jahren erstellte ich zum Jahreswechsel immer eine schöne Bilanz:

Was war im abgelaufenen Jahr wichtig, was habe ich geschafft, geschultert, erreicht?

Was habe ich im abgelaufenen Jahr nicht so gut gemacht, was waren die einschneidendsten Fehler, was ist frustrierend gelaufen? Was beunruhigte mich ziemlich stark und längere Zeit?

Dem habe ich eine kleine Wunschliste gegenübergestellt. Es waren in der Regel keine Vorhaben, nichts, was ich unbedingt erreichen wollte (als ich noch ein Raucher war, hatte ich mir zwar oft gewünscht, mit dem Rauchen aufzuhören, aber ich hatte mir nicht gesagt, in diesem Jahr hörst du mit dem Rauchen auf. Wusste ich doch, dass es so nicht funktioniert).

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Josch 31.12.2017, 13.51 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Über die Freundschaft (1)

Freundschaft kann Leben verlängern

Verschiedene Studien zum Thema Freundschaft belegen, dass Vertrautheitsbeziehungen das Leben bei Frauen um vier, bei Männern sogar um fünf Jahre verlängern.

Wer sich bei einer Freundin oder einem Freund den Frust und den Stress von der Seele reden kann, der profitiert in allen Bereichen davon.

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Josch 24.12.2017, 17.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Licht in die Finsternis bringen

Das Abenteuer Weihnachten

Ist der Advent nicht zum Synonym für Hektik, Stress, Kaufrausch, Weihnachtsmärkte, betriebliche Weihnachtsfeiern, Glühwein, gebrannte Mandeln und Bratwürste verkommen? Ich frage mich, wann es damit angefangen hat, mit diesen Weihnachts- und Christkindlmärkten an jeder Ecke, mit den alles überwabernden widerlich-süßen Duftwolken in den Fußgängerzonen der Städte, mit den Lichterketten und dem immer gleichen Weihnachtsliedergedudel, das gar nicht mehr aufhören will. Und überall Adventskerzen, leuchtende LED-Sterne, die man am liebsten schon im Oktober anschalten würde. Ganze Häuser umrahmt von Lichtschläuchen.

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Josch 18.12.2017, 10.13 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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