Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

Abschied ist kein kleiner Tod

Abschied ist etwas Riesiges

„Abschied ist kein kleiner Tod, Abschied ist etwas Riesiges“, sagt André Heller, und er spricht damit Menschen aus der Seele, die sich von einem lieben Menschen, und wenn es auch nur für kurze Zeit ist, trennen müssen. Und Heller weiter: „Die Menschen haben ja keine Ahnung, die sagen, Abschied sei ein kleiner Tod.“ Ganz gleich, wie viele Abschiede wir in unserem Leben schon durchmachen mussten, es schmerzt immer wieder, und der Schmerz lässt sich durch die Anzahl der Abschiede oder Trennungen nicht leichter ertragen, als könne  der Trennungsschmerz eingeübt werden. Es gibt auch keine schmerzstillende Arznei. Und in vielen Fällen hilft nicht einmal die Zeit, von der der Volksmund sagt, sie heile alle Wunden, man lernt nur, mit dem Schmerz zu leben, habe ich auf einem Blog gelesen. Und auch dieser Aussage möchte ich aus tiefster Überzeugung zustimmen.

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Josch 13.05.2018, 18.23 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Partys in den späten 1960er-Jahren

Partylook in den 1960er-Jahren

Vor Kurzem stieß ich beim Stöbern in alten Ordnern und Fotoalben auf Fotos aus den späten 1960er-Jahren. Fotos von einer Party, die wir bei einem Mädchen aus unserer Clique – so nannten wir damals unseren engeren Freundeskreis – feierten, deren Eltern offenbar an dem Wochenende nicht da waren und die ihrer Tochter erlaubt hatten, eine Party zu feiern. Auch damals feierten Jugendliche Feste – oder eben Partys, wie wir es nannten –, zumal, wenn die Eltern nicht da waren. Allerdings kamen damals keine ungeladenen, unerbetenen Gäste, die von dem „Event“ zufällig auf Facebook erfahren hatten. Facebook „war“ noch nicht.

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Josch 06.05.2018, 21.32 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Stark wie die Liebe ist der Tod

Liebe ist stärker als der Tod

Es ist immer wieder erstaunlich, wie sehr uns Gesten, Zeichen und Symbole der Zärtlichkeit berühren, wenn sich zum Beispiel zwei junge Menschen umarmen und küssen, wenn sie Händchen haltend spazieren gehen oder eng umschlungen auf einer Parkbank sitzen, miteinander schmusen oder wenn wir erleben, wie liebevoll und vorsichtig sie sich unterhalten, wie zärtlich und ernst sie miteinander umgehen. In besonderer Weise gilt unser aufmerksames Interesse Brautpaaren. Man denke nur an den Hype um  die bevorstehende Hochzeit von Harry und Meghan am 19. Mai.

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Josch 01.05.2018, 11.28 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Negative Gefühle wegatmen

Was gegen meine schlechte Stimmung hilft

Es gibt Tage, da will einfach nichts gelingen. Schon beim Aufwachen sind wir muffig, schlecht gelaunt, würden am liebsten liegen bleiben und uns die Decke über den Kopf ziehen. Aber dann stehen wir doch auf. Unsere Mitmenschen sagen dann vielleicht, er ist heute mit dem linken Fuß (oder Bein) aufgestanden. Dabei ist es völlig unerheblich, ob wir mit dem linken, rechten oder mit beiden Beinen zugleich aus dem Bett gestiegen sind. Man wird auch auf dem falschen Fuß erwischt, was ja nichts anderes bedeutet, als dass der Moment gerade ungünstig ist, dass etwas ungelegen kommt und man auf das, was einem gerade passiert, nicht vorbereitet ist. 

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Josch 22.04.2018, 20.45 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Erfahrungen vermitteln?

Ist Erfahrung Kapital oder Hypothek?

Was ich erlebt habe, das kann mir niemand mehr nehmen. Es gehört zu mir, als sei es ein Teil von mir. Es ist mein Kapital oder meine Hypothek, es macht mich reich oder belastet mich. In jedem Fall ist es jedoch ein ganz wesentlicher Teil dessen, was mich zu dem macht, der ich heute bin. Manches Erlebnis war so intensiv, dass es nach Jahren noch so vor dem geistigen Auge steht, als habe es gestern stattgefunden. Ein Erlebnis wurde zu einer Erfahrung. Wie unterscheiden sich Erlebnis und Erfahrung?

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Josch 09.04.2018, 16.47 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Für Frieden und Freiheit demonstrieren

Ostermarsch oder Emmausgang?

Mit Ostern verbinde ich seit jeher den eigentlichen Beginn des Frühlings. Als Jugendliche haben wir – einer Tradition in unserer Gemeinde folgend – tatsächlich häufig am Ostermontag einen ausgedehnten Spaziergang oder besser: eine kleine Wanderung gemacht, meistens in ein etwa sieben Kilometer entferntes, sehr schön gelegenes Dorf. Dort kehrten wir dann im Dorfgasthaus ein und saßen meist bis zum frühen Abend da, tranken, aßen, rauchten, blödelten, schmusten mit unseren Begleiterinnen und ließen es uns gut gehen. Manche aus der Clique waren am frühen Abend bereits ziemlich angetrunken, da sie es nicht gewohnt waren, den ganzen Nachmittag herumzusitzen und zu trinken. Dann mussten wir aufpassen, dass wir auch alle zusammen wieder ohne Probleme nach Hause kamen.

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Josch 02.04.2018, 11.32 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Spielen, tanzen, darstellen

„Verloren der Tag, wo nicht einmal getanzt wurde“

Friedrich Nietzsche

Vor Kurzem stieß ich beim Umräumen auf ein paar Bücher, die mir in meinem „früheren Leben“ unendlich viel bedeuteten und die ich schon seit Jahren nicht mehr in der Hand hatte. Thema: spielen, tanzen, darstellen. Ich las mich fest, wie es mir früher oft erging, wenn ich mich mit dem Thema „Spiel“ und „Theater“ beschäftigt habe. Dabei wurde mir bewusst, wie sehr sich doch die Bedeutung von Spiel in unserem Alltag verändert hat. Denkt man heute nicht in erster Linie an Computerspiele, an Onlinespiele, an sogenannte „YouTuber“, die mehr als ihren Lebensunterhalt mit – wenn man so will – spielerischen Inhalten verdienen? Dabei ist Spiel viel mehr als das letztendlich unpersönliche digitale Spiel im Internet.

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Josch 25.03.2018, 20.02 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Sprachmarotten

Sprechen Sie Deutsch?

Es ist schon erstaunlich, wie sich in kürzester Zeit Marotten, seltsame Verdrehungen und richtiggehend Fehler in die Sprache einschleichen. Wir nennen das dann Umgangs- oder Alltagssprache. Da Sprache nichts Statisches ist, sondern sich immer und zu jeder Zeit entwickelt, sind Veränderungen nichts Außergewöhnliches, auch nichts Schlimmes, im Gegenteil: Manche Entwicklungen in der Sprache sind wunderbar. Manches ist dabei produktiv, wie es in der Linguistik heißt, sind also Entwicklungen, bei der sich eine bestimmte Systematik feststellen lässt, die zeigt, wie diese Wortbildungen funktionieren.

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Josch 12.03.2018, 13.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Heraus mit der Sprache!

Der Blick durchs Zeitfenster 

Gestern habe ich in der Hektik des Tages doch glatt vergessen, mein Zeitfenster zu öffnen. Dabei wäre es gerade gestern so wichtig gewesen, das Zeitfenster, wollte doch mein Nachbar durch eben dieses kurz hereinschauen, um mit mir über diverse Belästigungen seitens meiner Schwiegereltern, die im gleichen Haus wohnen, zu reden. Es war ihm aber nicht möglich, weil – wie gesagt – ich vergessen hatte, das Zeitfenster zu öffnen. Mir ist dies erst aufgefallen, als mich mein Neffe Kevin anrief und fragte, ob ich denn schon ein Zeitfenster nennen könne, in dem er mir seine Seminararbeit zur Korrektur schicken könne. Dabei stellten wir beunruhigt fest, dass wir beim Timing der Contentkorrektur von unterschiedlichen Zeitfenstern gesprochen hatten.

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Josch 04.03.2018, 17.08 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kind sein in den 1960er- und 1970er-Jahren

Wie konnte das nur gut gehen?

Ist es nicht erstaunlich, wie Kinder und Jugendliche in den 1960er- und 1970er-Jahren ohne Schaden an Leib und Leben aufwachsen konnten? Ging es nicht schon im frühen Schulalter unendlich gefährlich los? Damals fuhren Kinder doch glatt ohne Fahrradhelm herum. Und keiner regte sich darüber auf. Nicht einmal die Mütter. Die schienen sich überhaupt nicht darum zu scheren, was ihre Kinder auf der Straße trieben. Und so weit ich mich erinnern kann, hat keiner meiner damaligen Schulkameraden nach einem Sturz mit dem Fahrrad – was natürlich auch damals öfter vorkam – ein Schädehirntrauma davongetragen. Um nicht falsch verstanden zu werden: Das heißt nicht, ich würde das Radfahren ohne Helm befürworten. Keineswegs. Ich wundere mich nur darüber, wie leichtsinnig wir doch waren.

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Josch 25.02.2018, 19.48 | (0/0) Kommentare | TB | PL

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