Einfach zum Nachdenken

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Blogeinträge (themensortiert)

Thema: Nachgedacht

„Sieh diesen Tag, denn er ist Leben...“

Die Zeit zwischen den Jahren ist für mich die eigentlich stille Zeit des Jahres. Zeit zum Innehalten und Nachdenken. Was hat das zu Ende gehende Jahr gebracht? War es ein gutes Jahr? Oder war es ein Jahr, hinter das man schnell einen Haken setzen sollte, gepflastert von Schicksalsschlägen, Niederlagen und Verlusten? Wer war für das Jahr, so wie es abgelaufen ist, verantwortlich? War ich es nicht selbst? War ich nicht der Gestalter meines Lebens und seiner Umstände?

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Josch 29.12.2016, 14.55 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Licht in der Finsternis


Mit welchen Worten würde wohl heute der Engel des Herrn die Geburt des Retters, des Heilands verkünden? Ob er auch heute sagen würde: „Verherrlicht ist Gott in der Höhe, und auf Erden ist Friede bei den Menschen seiner Gnade“? Und ferner: „Und das Licht leuchtet in der Finsternis!“ Müsste der Engel nicht vielmehr sagen: „Ich bin tief betrübt, und der Herr im Himmel hat sein Antlitz von euch gewendet, denn überall, wohin er auch blickt, sieht er nur Mord und Totschlag, Hunger und Durst. Und ihr verhärtet euer Herz und habt nur noch Angst.“

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Josch 22.12.2016, 11.41 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Eine Weihnachtsgeschichte für Kinder

Bei Geschichte und Geschichten handelt es sich um ernste, lustige und zum Teil skurrile Kurzgeschichten – Texte zum Nach- und Weiterdenken ...


Warum Affe und Schwein zu Schimpfwörtern wurden

Als sich Ochs und Esel auf den Weg zu einem Stall machen, in dem ein lang erwartetes Königskind geboren sein soll, begegnen sie einem Affen, der auf einem Baum sitzt und gelangweilt eine Banane frisst. Er blickt mit nach oben gerichteter Nase verächtlich auf Ochs und Esel herab, weil die sich seiner Ansicht nach so schwerfällig fortbewegen. Und weil er sie ein wenig ärgern will, fragt er sie höhnisch, ob sie wohl vor dem Metzger auf der Flucht seien, weil sie es gar so eilig hätten. Sie bräuchten aber keine Angst zu haben, denn so ein altes zähes Fleisch könne der Metzger sicher nicht mehr verarbeiten. ...weiterlesen

Josch 09.12.2016, 15.58 | (0/0) Kommentare | TB | PL

„Zeugnis von den Qualen ablegen“: Geschwister-Scholl-Preis 2016

Die Verleihung des Geschwister-Scholl-Preises ist für mich seit vielen Jahren ein ganz besonderes Ereignis. Seit fast 30 Jahren darf ich nun schon an den Preisverleihungen teilnehmen, bei der bedeutende Werke von Belletristik über Essays, wissenschaftliche Untersuchungen bis hin zu Dokumentationen ausgezeichnet werden. Der Preis erinnert an den mutigen Widerstand von Hans und Sophie Scholl gegen die Schreckensherrschaft der Nazis. ...weiterlesen

Josch 22.11.2016, 21.39 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Die Beherrschung velieren?

Beherrschung, also sich in der Gewalt zu haben, ist etwas, das uns ein ganzes Leben beschäftigt, mit dem wir immer wieder zu kämpfen haben. Und immer wieder gibt es Situationen, in denen wir die Beherrschung verlieren. Es gibt nur wenige Tugenden, die einen so hohen Stellenwert haben. Wehe, wenn jemand die Beherrschung verliert! Denken wir nur an die Diskussionen, die unbeherrschtes Verhalten von Fußballtrainern am Rande des Spielfelds auslösen, wie zum Beispiel jüngst Roger Schmidt oder Jürgen Klopp oder auch Christian Streich.
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Josch 06.11.2016, 20.01 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Der Zeuge

Der Zeuge (eine Kurzgeschichte)

Er hätte wirklich gern erzählt, wie es war. Aber er konnte es einfach nicht. Immer wieder kam er ins Stocken, weil ihm alles bis ins kleinste Detail im Kopf herumschwirrte. Er drohte sich zu verzetteln, das wirklich Wichtige zu vergessen oder zur Nebensache zu machen.


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Josch 23.10.2016, 15.01 | (1/1) Kommentare (RSS) | TB | PL

Das hat mich wirklich sehr bewegt ... (1)

Was waren die letzten Monate doch aufregend! Immer die gleichen Themen, die mir in der Zeitung, im Radio, im Fernsehen und in den sozialen Netzwerken begegneten:

• Burka ja oder nein? Verhüllung auch für den Mann?

• Stinkt Geld, das einem Kaiser übergeben wird? Oder hat es nur einen Geruch?

• Pep Guardiola wechselt nun doch nicht zum London Symphony Orchestra!

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Josch 05.10.2016, 15.07 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Verschleiern, verhüllen, vermummen oder verpacken

Wer heute ohne Hintergedanken in einer Unterhaltung von Verschleierung spricht, wird häufig sofort in eine mitunter hitzig geführte Diskussion hineingezogen. Nicht wenige fühlen sich dabei zurecht völlig missverstanden, da es ihnen doch gar nicht um Hijab, Abaya, Tschador, Niqab, Bushiya oder Burka geht, sondern schlicht und ergreifend um die Verschleierung bei Steuerhinterziehung und Wirtschaftskriminalität. Ich will ehrlich sein: Auch ich bin ein Anhänger der Verschleierung. Und das in mehrfacher Hinsicht. ...weiterlesen

Josch 31.08.2016, 09.57 | (0/0) Kommentare | TB | PL

„... sind Sie kraft Gesetz rechtmäßig verbundene Eheleute.“

Vor Kurzem war ich nach langer Zeit wieder einmal zu einer Hochzeitsfeier eingeladen. Das Brautpaar hatte ziemlich genaue Vorstellungen davon, wie die Feier abzulaufen hatte. Deswegen legte es auch auf einen sogenannten Dresscode großen Wert, auf den es mit der Einladung hinwies. Anfänglich spielte ich mit dem Gedanken, mich diesem Diktat nicht zu unterwerfen, fügte mich dann aber doch, weil mir bei meinen gedanklichen Mätzchen klar wurde, dass dies die Feier erheblich stören und ich damit die Aufmerksamkeit auf mich lenken würde, wo es doch um das Brautpaar ging, und eben nicht um mich.

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Josch 16.08.2016, 21.31 | (0/0) Kommentare | TB | PL

Kann wahre Freundschaft wanken?

In den letzten Wochen habe ich mich aufgrund einer schmerzlichen Erfahrung mit dem Wesen von Freundschaft auseinandergesetzt. Nun ist dies nichts Ungewöhnliches, da es meines Erachtens für die „soziale Hygiene“ notwendig ist, sich selbst und auch seine Freundschaften und Beziehungen immer wieder einmal zu hinterfragen. Und bei dieser Gelegenheit musste ich innerlich die Freundschaft zu einer Frau aufkündigen, von der ich den Eindruck hatte, dass sie an mir und meiner Person kein Interesse mehr hatte. Keine Unternehmung, keine Ausstellung, kein Essen, kein Film, kein Buch. Alles, was ich vorschlug, versandete. Und eines Tages wachte ich auf und wusste, dass mich diese Freundschaft mehr belastet als beflügelt.

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Josch 06.07.2016, 14.24 | (2/2) Kommentare (RSS) | TB | PL

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